Hohenlohe-Franken

Fränkisches Spitalmuseum 

 
AUB

97239 Aub, Hauptstraße 29-33 

Telefon: 09335 / 9977436 oder 97100 

Auskunft: 
Stadtverwaltung 97239 Aub, 
Marktplatz 1
Telefon: 09335 / 9710-0
Fax: 09335 / 9710-44

www.stadt-aub.de

Öffnungszeiten:

Geöffnet April bis Oktober Freitag, Samstag, Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Geschichte:

Erhalten blieb am Rande der Altstadt Aubs der geschlossene Baukomplex eines fränkischen Landspitals, das auf eine mehr als 600jährige Geschichte zurückblicken kann. Es besteht aus einem gotischen Kernbau, dem echterzeitlicher Pfründnerbau und der neugotischen Spitalkirche.
Der fränkische Adelige Gottfried II. von Hohenlohe-Brauneck stiftete unter dem Eindruck der Großen Pest 1355 an der nahen Heerstraße ein Spital für Arme, Bedürftige und Pilger. Teile des Spitals baute Balthasar Neumann. Das Spital der Stadt Aub bestand bis 1975 als Altenheim fort.

Präsentation:

Das Spital präsentiert sich auf mehr als 500 qm Ausstellungsfläche und einem ausgedehnten Hofareal  als ein wichtiger Ort vergangener Lebenswelten. Anhand der Abfolge der Sieben Werke der Barmherzigkeit (Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, Nackte bekleiden, Fremde beherbergen, Kranke besuchen, Gefangene erlösen, Tote begraben) werden Themen wie Ernährung, Krankenfürsorge, 
Stifterwesen, Alltag und Festtag, Wallfahrts- und Pilgerwesen, Gebet, Musik und Ordnung, Kirchenschatz und Baukunst, Grundherrschaft und Ökonomie behandelt. Dazu tritt die Wechselbeziehung zwischen Spital, Stadt und Region bei Ausführungen zu Stadtherrschaft, Reichsstraße, Armenfürsorge sowie katholischer, protestantischer und jüdischer Gemeinde Aub. Die vielschichtige Baugeschichte von gotischem Kernbau, 
neuzeitlichem Pfründnerbau und neugotischer Spitalkirche erläutern während des Rundgangs speziell gekennzeichnete Thementafeln.

Quellen: Stadtverwaltung, Prospekt.


 
 

 

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