Hohenlohe-Franken

Ehemaliges KZ Kochendorf-           Ausstellung im Besucherbergwerk

 
BAD FRIEDRICHSHALL

74076 Heilbronn; Salzgrund 67

Träger der Einrichtung und 
Verwaltungsadresse: 
Miklos-Klein-Stiftung 
c/o Bürgermeisteramt 
74117 Bad Friedrichshall
Rathausplatz 1
Tel.: (0049) 7136/ 21307
dierk.basedau@gmx.de 
www.salzwerke.de/
besucherbergwerk/gedenkstaette

Auskunft:
74177 Bad Friedrichshall, Bergrat-Bilfinger-Straße
Tel.:07136/271-3303 u. 07131/271-3220 (Bandinfo)
Fax:07131/271-3200
info@salzwerke.de 
www.salzwerke.de

Öffnungszeiten:

Das Besucherbergwerk ist vom 1. Mai bis Ende Oktober geöffnet. Einfahrten samstags, sonntags und feiertags
von 9.30 bis 16.00 Uhr, mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Geschichte:

Im Januar 1944 kommt die Rüstungsindustrienach Bad Friedrichshall-Kochendorf. Mit immensem Aufwand soll in den letzten Kriegsmonaten das dortige Salzbergwerk zu einer gewaltigen Rüstungsfabrik ausgebaut werden. Die SS läßt eigens für die Arbeiten ein Konzentrationslager in Kochendorf errichten. 
Die Arbeitsbedingungen sind mörderisch: Über 200 jüdische und andere KZ-Häftlinge kommen ums Leben. Als die SS das KZ vor der heranrückenden US-Armee räumt, sterben auf einem Todesmarsch zum KZ Dachau über 200
weitere Häftlinge. 
Im Jahr 1999 wurde in einer abgebauten Salzhalle eine Ausstellung über die KZ-Häftlinge eröffnet, die seit Mai 1944 Zwangsarbeit unter Tage verrichteten. 

Präsentation:

Die Ausstellung ist in den Rundgang des Besucherbergwerks in einer abgebauten Salzhalle integriert, wo die KZ-Häftlinge 1944bis 1945 Zwangsarbeit verrichtenmußten. 

Publikation:
Detlef Ernst / Klaus Riexinger: 
Vernichtung durch Arbeit. Die Geschichte des KZ Kochendorf / Außenkommando des KZ Natzweiler-Struthof. Bad Friedrichshall 1996, neue erw. Aufl. 2003.

Quellen: Stadtverwaltung, Prospekt.


 
 

 

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