Hohenlohe-Franken
Münsterschatz und Eck`sche Kapelle
BAD MERGENTHEIM
 
Katholisches Münsterpfarramt 
St. Johannes,
97980 Bad Mergentheim, 
Ledermarkt 12

Tel. 07931/ 98600
Fax 07931/ 986060

Auskunft:
Stadtverwaltung 
97980 Bad Mergentheim, Marktplatz 1
Telefon: 07931 / 57 130
Telefax: 07931 / 57 300

info@bad-mergentheim.de
www.bad-mergentheim.de

Öffnungszeiten:

Geöffnet Sonntag 15.00 bis17.00 Uhr.
Führungen nach Absprache auch außerhalb dieser Öffnungszeiten.

Geschichte:

Das Museum "Münsterschatz" befindet sich im ersten Stock über der Sakristei am Münster St. Johannes Baptist. Es ist durch die äußere Sakristeitür gegenüber dem Eingang der Martinskapelle zu erreichen. 
Die sogenannte Eck'sche Kapelle wurde von Freiherr von Eck, Statthalter des Deutschen Ordens, im Jahre 1607 errichtet und war als Grabkapelle gedacht. 

Präsentation:

Das Altarbild in der Eck`schen Kapelle zeigt Marquardt zu Eck mit der hl. Elisabeth als Herzogin und Patronin des Deutschen Ordens mit der Stuppacher Kirche, die er ebenfalls erbauen ließ. Zwei Gemälde von hohem künstlerischen Rang zeigen die hl. Elisabeth und die hl. Klara von Assisi, Heilige des Deutschen Ordens.

Der Münsterschatz von St. Johannes Baptist dokumentiert über 500 Jahre, von der Spätgotik bis zur Gegenwart, liturgische Gefäße und Geräte. Auf dem Gebiet der Gold- und Silberschmiedekunst birgt er mit Werken bedeutender fränkischer und Augsburger Meister Objekte von höchstem künstlerischem Rang. 
Zu den herausragenden Stücken zählt das 1482 datierte spätgotische Vortragekreuz. Es zeichnet sich durch filigrane Goldschmiedearbeiten aus. Ein Meisterwerk spätgotischer Goldschmiedekunst ist die Monstranz. Sie wurde 1509 von Claus Schmidt in Würzburg angefertigt. Bei ihrer Ausführung war wohl ein Entwurf des großen Bildhauers Tillmann Riemenschneider (um 1460-1531) leitend. Eine Rarität und Kostbarkeit aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist die Versehmonstranz. Auf dem runden Rückendeckel ist das Gastmahl des Herodes mit der Enthauptung Johannes des Täufers eingraviert. Bemerkenswert sind auch die Ostensorien (Schaugefäße für Reliquien) der Rokokozeit, eines für einen Partikel vom Kreuz Christi und eines, das von einer Nepomuk-Zunge in einem Strahlenkranz bekrönt wird.

Quellen: Gemeindeverwaltung, Prospekt.


 
 
 
Sitemap
Museen
Hohenlohe-Franken
Informationen
© by Wettin-Verlag - Werner M. Dienel - Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@wettin-verlag.de