Hohenlohe-Franken

Ehemalige Klosterkirche - 

Museum 
„Vom Klosterhof zum Dorf"

CREGLINGEN-FRAUENTAL

97993 Creglingen, Kloster Frauental,    Haus Nr. 27, 

Telefon 0 79 33 / 2 01 13 (Mesnerin). 

Fax 0 79 33 / 2 00 15 (Pfarramt).

Träger des Museums: Verein Tauberfränkische Volkskultur, Schulstraße 7, 97990 Weikersheim, Telefon 0 79 34 / 12 09, Fax 0 79 34 / 99 22 90.
Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag  Feiertag von 14.00 bis17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Vom 2. November bis 28. Februar nur nach Voranmeldung, 
Telefon Mesnerin: 0 79 33 / 2 01 13.
Nähere Auskünfte:
Evangelisches Pfarramt Freudenbach,
97933 Creglingen, Telefon 0 79 33 / 5 02, Fax 0 79 33 / 2 00 15.
Kontaktstelle:
Touristikinformation Creglingen, 
Telefon 0 79 33 / 6 31.

Geschichte:

1232 von den Brüdern Gottfried und Konrad von Hohenlohe gestiftet, erlebte der kleine Konvent eine kurze Zeit der Blüte, verfiel aber unter den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach mehr und mehr, wurde 1548 säkularisiert und zum Kastenamt; 1792 erst erlangte Frauental Selbständigkeit. Nach Zerstörungen im Bauernkrieg 1525 blieben vom ehemaligen Zisterzienserinnenkloster nur der Südflügel des Konventsgebäudes (heute Heim der Stiftung Jugendhilfe Land) und die Klosterkirche erhalten. Das im romanisch-gotischen Übergangsstil errichtete Gotteshaus gliedert sich in eine Laien- und Oberkirche (Nonnenempore) sowie in die Unterkirche (frühere Grablege der Herren von Hohenlohe). Bei der Renovierung dieser Gruftkirche mit Kreuzrippengewölbe wurden 1962 Fresken - Häupter der 12 Apostel und Christus - über dem Altarbogen freigelegt. Drei spätgotische Heiligenfiguren (Maria auf der Mondsichel mit Kind, Benedikt und Bernhard von Clairveaux) thronen auf einer Empore hinter dem zerstörten Altar.

Präsentation:

Die Entwicklung Frauentals ist Thema des auf der Nonnenempore eingerichteten Museums „Vom Kloster zum Dorf". Der Gang durch die anschauliche Dauerausstellung vermittelt Einblicke in das Klosterleben, in die Wirren der Reformationszeit sowie in die Fortschritte der Landwirtschaft und in die Änderungen der Kulturlandschaft. Er endet mit einem Blick auf das Dorfleben im 19. und 20. Jahrhundert. Zur thematischen Ergänzung sind vier kulturhistorische Wanderrouten vorgeschlagen, die Spuren der Geschichte in der Landschaft erfahrbar machen.

Quellen: Stadtverwaltung Creglingen; Prospekt.

 


 


 


 

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