Hohenlohe-Franken
Herrgottskirche

CREGLINGEN

Evangelische Kirchenpflege, Kirchplatz 2, 97993 Creglingen,

Evang. Pfarramt Telefon 0 79 33 / 5 08,  Fax 0 79 33 / 2 00 32.

Herrgottskirche Telefon 0 79 33 / 3 38.

E-Mail: ev-pfarramt.creglingen@t-online.de

Öffnungszeiten:
1. April bis 1. November 9.15 bis 17.30 Uhr, 2. November bis 31. März (außer montags) 10.00 bis 12.00 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr. 
7. bis 31. Januar, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen. Nach rechtzeitiger Anmeldung Besichtigung der Kirche auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Führungen:
Führungen können durch das Evang. Pfarramt vermittelt werden (Dauer ca. 45 Min.).

Geschichte:

Die außerhalb der Stadt Creglingen stehende gotische Herrgottskirche (1384) wurde von den Herren von Hohenlohe-Brauneck über der Stelle eines Hostienwunders erbaut und als Wallfahrtskirche geweiht. Das schlichte Langhaus mit Sakristei und Treppenturm (sogenannte „Tetzelkanzel") ist reich ausgestattet mit Kunstwerken des späten Mittelalters.

Präsentation: 

Seit Anfang des 16. Jahrhunderts befindet sich im Kirchenschiff ein Altarschrein von Tilman Riemenschneider (Würzburg). Dargestellt werden Maria Himmelfahrt und weitere Szenen aus dem Leben Marias. Die äußere Form entspricht einer gotischen Monstranz, ein würdiger Aufbewahrungsort für die verehrte wunderbare Hostie. Bis heute konnte der Schöpfer des Choraltars (um 1500), die Passion Christi, nicht mit Sicherheit bestimmt werden. 
Der rechte Seitenaltar (End 15. Jahrhundert) wird der Nürnberger Schule, die Malereien werden Jakob Mühlholtzer aus Bad Windsheim zugeordnet.
Der linke Seitenaltar entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die Schnitzereien werden der niederländischen Schule zugeschrieben, die Gemälde Jakob Mühlholtzer.
Ein Kruzifix von 1500 wird Veit Stoß zugeschrieben. Totenschilde und farbige Glasfenster, die noch aus der Entstehungszeit der Herrgottskirche stammen, vervollständigen die Kunstwerke der Herrgottskirche. Ein weiteres Kleinod fränkischer Kunst stellt das erst 1999 in die Herrgottskirche zurückgebrachte Sakramentsschränkchen dar.

Quellen: Stadtverwaltung Creglingen; Prospekt.


 


 


 

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