Hohenlohe-Franken

Fränkisches Museum

 
FEUCHTWANGEN

Fränkisches Museum 
91555 Feuchtwangen, 
Museumstraße 19

Telefon: 09852 / 2575 (Museum) - 09852/615224 (Verwaltung)
Fax: 09852 / 904220 

info@fraenkisches-museum.de
www.fraenkisches-museum.de

Auskunft: 
Kulturamt 91555 Feuchtwangen, Marktplatz 2
Telefon: 09852 / 90444 - 
Fax: 09852 / 904260

Kulturamt@Feuchtwangen.de
www.feuchtwangen.de

Öffnungszeiten:

Geöffnet  Mai bis September Mittwoch bis Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr, 
März bis April, Oktober bis Dezember Mittwoch bis Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr.

Geschichte:

Träger des Museums ist der Verein für Volkskunst und Volkskunde, der sich 1902 in Feuchtwangen gründete, in der erklärten Absicht, heimatliche Schätze und Zeugnisse der Volkskunst zu sammeln und der Nachwelt zu erhalten.
Die sofort einsetzende Sammeltätigkeit des Vereins wurde durch den Erwerb umfangreicher Privatsammlungen ergänzt. Sehr früh gelang der Ankauf bedeutender Einzelobjekte wie der prachtvollen Rokokofeuerspritze aus Herrieden und des spätgotischen Sachsbacher Altares.
Der Vereinsbestand konnte 1926 erstmals in einem historischen Bürgerhaus dauerhaft ausgestellt werden.
Der Ausbau des Gartenareals mit Flachsbrechhaus, Hammerschmiede, Pferdegöpel und einer Scheune mit landwirtschaftlichem Gerät sowie ein zusätzlicher Erweiterungsbau haben mittlerweile einen Museumskomplex mit 30 Räumen und fast 1700 m²  Ausstellungsfläche entstehen lassen. 1978 bis 1983 erfolgte eine Neuaufstellung. 

Präsentation:

Schon kurz nach der Gründung konnten einige der wertvollsten Einzelstücke, wie der spätgotische Sachsbacher Altar und die prachtvolle Rokokofeuerspritze aus Herrieden, erworben werden. Durch den Zugang geschlossener Sammlungen, wie der von Lierhammer (Fayencen), Scheidemandel (Fayencen) und Sand (Trachten), wuchsen die Bestände rasch an. Zunächst erwartet den Besucher eine Reihe von zeittypisch ausgestatteten bürgerlichen Wohnräumen, die in chronologischer Folge die Entwicklung vom Barock über Rokoko, Empire und Biedermeier bis hin zum Jugendstil anschaulich machen. Zwei Bauernstuben und die historische Küche vermitteln ein Bild vom Alltagsleben der Landbevölkerung. In Spezialsammlungen werden Sakralkunst und Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, vor allem aber der fränkischen Volkskunst, des Kunsthandwerks und Brauchtums vorgestellt. Von besonderem Reiz ist die Abteilung "Kleid und Ausstattung im Lebenslauf", in der vom Säuglingszubehör bis hin zum Aussteuergut und zum beladenen "Bräutelwagen" all das zu finden ist, was den Menschen einst an persönlichen Dingen umgab. Den Glanzpunkt aber setzt die Fayencensammlung mit weit über 600 Exponaten, die die Entwicklung vom höfischen Geschirr bis hin zu Stücken belegt, die sich auch Bürger und Bauern leisten konnten. Hinzu kommen beachtliche Bestände an Zinn, Glas, Steinzeug, Steingut, Porzellan und Irdenware. Unter den vielfältigen Zeugnissen von Handwerk und Volkskunst befinden sich Feuerspritzen, Lederdruckstöcke, verzierte Gebrauchsgegenstände aller Art, Backmodeln, Waffeleisen, Schützenscheiben, Öfen und nicht zuletzt auch eine umfangreiche Sammlung fränkischer Möbel des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Quellen: Gemeindeverwaltung, Prospekt.


 
 
 
 
 
 

 

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