Hohenlohe-Franken

Muschelkalkmuseum Hagdorn 

Stadt Ingelfingen

INGELFINGEN

74653 Ingelfingen, Schloßstraße 3, Innere Kelter, 

Telefon: 0 79 40 / 13 09 - 22 oder 0 79 40 / 5 95 00, 

Fax: 0 79 40 / 67 16. 

Internet: www.ingelfingen.de

e-mail: Encrinus@t-online.de

Öffnungszeiten:

Ganzjährig Sonntag 10.30 bis 16.00 Uhr, 
1. Mai bis 31. Oktober außerdem Mittwoch 15.00 bis 17.00 Uhr. Gruppen nach Vereinbarung. Telefon während der Öffnungszeiten: 0 79 40 / 5 59 64.

Geschichte:

Mit dem Muschelkalkmuseum in der historischen Kelter haben sich die Stadt Ingelfingen und der Sammler und Privat-Paläontologe Dr. h.c. Hans Hagdorn verbündet und eine Ausstellung zur Erd- und Lebensgeschichte der Triaszeit (Muschelkalk, Lettenkeuper) in Mitteleuropa geschaffen. Die ab 1960 von Hans Hagdorn zusammengetragene Privatsammlung von Gesteinen, Mineralien und Fossilien aus dem Muschelkalk mit über 10 000 Stücken aus Deutschland, Polen, Frankreich, auch aus gleichalterigen Sedimenten der Alpen, Amerikas und Asiens fand in Teilen ihre erste öffentliche Ausstellung 1986 in dessen Privathaus. 1996 wurde die ca. 330 m2 umfassende Ausstellung in der „Inneren Kelter" im Dachstuhl einer städtischen Parkgarage eröffnet. 

Präsentation:

Das Sammlungsmaterial stammt aus der Trias-Zeit vor 240 Millionen Jahren, als sich in Mitteleuropa das Muschelkalkmeer als Nebenmeer des Tethys-Ozeans erstreckte. Zu den Exponaten gehören u. a. Ammoniten, Seelilien und Saurierknochen, ferner Leihgaben von Panzerlurchen aus Vellberg-Eschenau (Sammlung Werner Kugler, Crailsheim), sowie eine Sammlung fossiler Seeigel (Sammlung Hoffmann, Schwäbisch Hall). Gezeigt werden z. T. lebensgroße Rekonstruktionen von Sauriern und Panzerlurchen, einem Seelilienriff, die Abformung einer Sediment-Felswand aus einem Steinbruch der Schotterwerke Hohenlohe-Bauland, ein Lackprofil durch die Talaue des Kochers und eine Installation von historischem und modernem Bohrgerät. 

Ingelfingen ist ein Ort historischer geologischer Forschung. Hier bohrte man von 1857 bis 1863 bis 816 Meter in die Tiefe, um Kohle zu erschließen. Gefunden hat man Mineralwasser und Aufschluß über die Abfolge der Schichten in der Tiefe.

Quellen: Stadtverwaltung Ingelfingen; Prospekt.

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