Hohenlohe-Franken

Historiengewölbe mit Staatsverlies

ROTHENBURG OB DER TAUBER

91541 Rothenburg o.d.T. , Marktplatz 1 (Stadtverwaltung).

Telefon 0 98 61 / 8 67 51 , nach Dienstschluß 0 98 61 / 32 40.

Öffnungszeiten:

Anfang März bis Ende April 10.00 bis 17.00 Uhr. Mai bis Oktober 9.00 bis 17.30 Uhr, November bis Dezember 11.00 bis 16.00 Uhr. Eingang durch das Portal des gotischen Rathauses im Rathaus-Innenhof.

Geschichte:

Das mit dem Bau um 1250 begonnene gotische Rathaus mit einem 60 m hohen Turm wurde nach einem Brand 1501/1505 wiederhergestellt und erhielt 1572/78 einen beachtlichen Renaissancebau angegliedert. Im gotischen Rathaus befinden sich unter dem Kaisersaal, über den Innenhof zugänglich, 14 stattliche Gewölbe, die einst als Kramläden dienten. Darunter befanden sich eine Folterkammer und drei unterirdische Gefängnisse, in denen im 15. Jahrhundert u. a. auch Bürgermeister Heinrich Toppler sowie dessen Sohn und Vetter gefangengehalten wurden. In neun Gewölben dokumentiert eine museale Ausstattung die historische Wehr- und Verteidigungsbereitschaft Rothburgs.

Präsentation:

Schwerpunktmäßig wird die Situation der Freien Reichsstadt während des Dreißigjährigen Krieges mit zahlreichen Exponaten wie Waffen, Dokumenten, Karten und Bildern von Ereignissen und Personen jener Zeit gezeigt. Bemerkenswert eine Wachstube (1631), wie sie in den Torbögen üblich war, ferner Erinnerungsstücke an Glasermeister Adam Hörber, Verfasser eines 1881 erstmals und bis heute immer wieder aufgeführten historischen Festspieles "Der Meistertrunk". Es hält die Erinnerung wach an die Errettung der Stadt vor Plünderung und Brandschatzung.
Zugang auch zum "Topplerverlies" (ehemaliger Kerker des Rathauses) und zur Folterkammer.

Quellen: Stadtverwaltung Rothenburg/Tauber; Prospekt.


 

 
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