Hohenlohe-Franken

St. Jakobs-Kirche

ROTHENBURG OB DER TAUBER

91541 Rothenburg o.d.T.,   Klostergasse 15. 

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Jakob

Telefon 0 98 61 / 70 06 - 20, 

Fax 0 98 61 / 70 06 - 13.

Internet: www.rothenburgtauber-evangelisch.de

E-Mail: pfarramt-st.jakob@gmx.de

Öffnungszeiten:

April bis Oktober täglich 9.00 bis 17.15 Uhr, November bis März täglich 10.00 bis 12.00 Uhr, 14.00 bis 16.00 Uhr. Im Dezember während des Weihnachtsmarktes 10.00 bis 16.45 Uhr. Bei Gottesdiensten keine Besichtigung. Kirchenführungen April bis Oktober und Dezember 11.00 Uhr und 14.00 Uhr, sonst am Samstag und Sonntag. Gottesdienste: sonntags 9.30 Uhr, im Sommerhalbjahr zusätzlich 7.30 Uhr.

Geschichte:

Die ev.-luth. Stadtpfarrkirche, eine gotische Basilika, in drei Bauabschnitten erbaut (Ostchor 1311/22, Hauptschiff 1373-1436, Westchor, über der Straße, 1450/71), wurde 1485 geweiht.

Präsentation:

Sie beherbergt wertvollste Kleinode fränkischer Kunst. Ein ehemaliger Wallfahrtsaltar, der Heilig-Blut-Altar (1499-1505) von Tilman Riemenschneider, wurde 1965 an den ursprünglichen Standort, in die Heilig-Blut-Kapelle (Westempore), zurückversetzt. Für den von dem Rothenburger Meister Erhard Harschner geschaffenen Schrein fertigte Riemenschneider eine Abendmahlsszene von großer Aussagekraft. In der Schreinmitte in einer Bergkristallkapsel des Reliquienkreuzes (um 1270) befindet sich die Heilig-Blut-Reliquie. Im Zwölfbotenaltar, eine Stiftung des Rothenburger Bürgermeisters Heinrich Toppler (1388), Altargemälde von Friedrich Herlin (Nördlingen) mit Darstellung des Rothenburger Marktplatzes um 1466. Beachtenswert ist im südlichen Seitenschiff auch der Ludwig-von-Toulouse-Altar mit Malereien von Jakob Mühlholzer. Die Figur ein Frühwerk Tilman Riemenschneiders. Den Marienaltar (Maria-Krönung) schuf ein unbekannter Meister, wahrscheinlich aus der Riemenschneider-Schule (um 1520). Im Ostchor verdienen Beachtung drei herrliche Glasgemälde in 17 m hohen Fenstern: links Marienleben (um 1400), in der Mitte Leben und Leiden Christi mit Propheten (um 1350) und rechts das Erlösungswerk Jesu in den Sakramenten (um 1400). Zur Ausstattung der Kirche gehören eine Sakramentsnische mit einer Darstellung der Dreieinigkeit (Gnadenasyl), Steinplastiken, Gemälde (Altarflügel von Herlin), der Grabstein Heinrich Topplers (1408) sowie die neue Rieger-Orgel von 1968/69, über 5000 Pfeifen. Während der Sommermonate zweimal wöchentlich Orgelkonzerte.
Programm im Internet:
www.kirchenmusik.rothenburg.de

Quellen: Stadtverwaltung Rothenburg/Tauber; Prospekt.


 

 

 

 

 
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