Hohenlohe-Franken
KZ-Gedenkstätte   Schwäbisch Hall-
Hessental
SCHWÄBISCH HALL-
HESSENTAL

Am Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental
74523 Schwäbisch Hall, Karl-Kurz-Straße

Auskunft:
TMG Touristik- und Marketinggesellschaft mbH Schwäbisch Hall
74523 Schwäbisch Hall, Am Markt 9 
Telefon: 0791 / 751-246
Fax: 0791 / 751-397

touristik@schwaebischhall.de
www.schwaebischhall.de

Öffnungszeiten:

Das Gelände der Gedenkstätte ist frei zugänglich. Der Waggon mit der Informationsschau ist an Wochenenden und Feiertagen sowie nach vorheriger Vereinbarung geöffnet.
Monatliche öffentliche Führungen sowie Führungen nach  telefonischer Vereinbarung. 

Geschichte:

Von Mai 1944 bis Anfang April 1945 waren an diesem Ort 800–900 Häftlinge, fast ausnahmslos polnische Juden, zusammengepfercht. Ihre Hauptaufgabe lag in der Instandhaltung des Hessentaler  Fliegerhorstes. Auch bei
gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben der Umgebung sowie bei der Stadt Schwäbisch Hall waren sie eingesetzt. Mehr als dreihundert Menschen fielen Hunger, Krankheiten und Ermordungen durch die Wachmannschaften im Lager, von denen mindestens 182 Hessentaler KZ-Häftlinge in Massengräbern auf dem jüdischen Friedhof in Steinbach begraben sind. Auf dem Evakuierungsmarsch Anfang April 1945 nach Dachau-Allach, dem „Hessentaler Todesmarsch“, kamen etwa 150 Menschen ums Leben. 
Seit April 2001 erinnert eine Gedenkstätte an die Geschichte des KZ-Außenlagers Hessental.
Träger der Einrichtung: Stadt Schwäbisch Hall. 
Initiative KZ-Gedenkstätte-Hessental e.V. 

Präsentation:

Die Ausdehnung des Lagers wird durch eingeschotterte Barckengrundflächen dokumentiert. Mehrere Texttafeln informieren über die Lagergeschichte. Den zentralen Bestandteil der Gedenkstätte bildet ein originaler Güterwaggon aus den Jahren 1930-1940. Er beherbergt ein Ausstellung zum "Hessentaler Todesmarsch" und eine mobile Audio/Video-Anlage.

Publikationen:

Michael S. Koziol: Rüstung, Krieg und Sklaverei. Der Fliegerhorst Schwäbisch Hall-Hessental und das Konzentrationslager. Eine Dokumentation. 2. überarb. Aufl., Sigmaringen 1989.
Initiative KZ-Gedenkstätte Hessental e.V. (Hg.): KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall Hessental. Schwäbisch Hall 2001.

Quellen: Stadtverwaltung, Prospekt.

 
 
 
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