Hohenlohe-Franken

Ehemaliges Zisterzienser-Kloster und Klosterkirche 

SCHÖNTAL

74214 Schöntal/Jagst, Bildungshaus Kloster Schöntal.

Tel. 0 79 43 / 8 94-0,                        Fax 0 79 43 / 8 94-100.

Führungen Neue Abtei: 

Telefon 0 79 43 / 8 94-0, 

Fax 0 79 43 / 8 94-100; 

Führungen Kirche: 

Telefon 0 79  43 / 24 06               (Kath. Pfarramt).

Internet: www.kloster-schoental.de

E-Mail: schoental@tagungshaus.net

Öffnungszeiten:

Informationszentrum: 
1. Mai bis 30. September, täglich 11.00 bis 16.00 Uhr.
Klosterkirche:
8.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit und Treppenhaus täglich.

Führungen:

Neue Abtei (heute Bildungshaus) ab mindestens ab 10  Personen. 1. April bis 31. Oktober täglich 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr; 1. November bis 31. März täglich 11.00 und 14.00 Uhr. 
Anmeldung: Telefon 0 79 43 / 8 94-0.

Klosterkirche, Kreuzgang mit Grablege Götz von Berlichingen.
Anmeldung unbedingt erforderlich (ohne Anmeldung keine Führung möglich): 
Telefon 0 79 43 / 24 06; 
Fax 0 79 43 / 84 12.

Geschichte:

Mitte des 12. Jahrhunderts kamen Mönche aus Maulbronn und gründeten die Zisterzienserabtei Kloster Schöntal. Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1157 und ist zugleich die Bestätigung der Gründung durch den Kaiser.
Ihr heutiges Aussehen verdankt die barocke Anlage dem bekannten Abt Benedikt Knittel, unter dessen Regentschaft das Kloster fast 50 Jahre - von 1683-1732 - stand. Baumeister der geschlossenen Anlage war Johann Leonhard Dientzenhofer. Nach der Säkularisation 1803 fiel das Kloster in den Besitz des württembergischen Königs und ging später an das Land Baden-Württemberg über. Die ehemalige sogenannte Neue Abtei wurde evangelisch theologisches Seminar der Württembergischen Landeskirche bis zur Auflösung 1975. Im Zuge einer generellen Sanierung der Anlage und Restaurierung der Innenräume wurde die Neue Abtei 1979 als Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeweiht.

Präsentation:

Sehens- und besuchenswert die kath. Pfarrkirche St. Maria, deren eindrucksvoll gestaltete Barockfassade eingerahmt wird von den beiden beherrschenden Türmen. Im Langhaus Alabasteraltäre, die zu den Höhepunkten deutscher Bildhauerkunst des 17. Jahrhunderts zählen, ferner Statuen der Stifter, Grabdenkmäler für Konrad (1446) und Anna, geb. Hohenlohe, von Weinsberg (1437) und farbenprächtige Deckenfresken.
Hinter einem geschmiedetem Gitter der Hochaltar von Joh. Mich. Fischer (Dillingen, 1773) und im Kirchenschiff Rokoko-Altäre. Südlich der Kirche Kreuzgang mit Grablege der Herren von Berlichingen (Grabstein Götz von Berlichingen, 1562), verbunden mit Neuer Abtei, ein Werk Dientzenhofers. Darin berühmtes Treppenhaus (1743/46), eine glanzvolle architektonische Leistung, und der Ordenssaal. Zum Klosterbereich gehören außer Tortürmen die Torkapelle St. Kilian mit Rosette (1310), heute ev. Gemeindekirche, sowie die Alte Abtei (Renaissance, 1617-27), der Offiziantenbau, der Familiarenbau sowie außerhalb die Kreuzberg-Kapelle, ein Oktogon über einer Gruftkapelle.

Klosterkirche: barocke Kirche mit seltenen Alabasteraltären des 17. Jahrhunderts.

Neue Abtei: Rokoko-Treppenhaus, Kreuzgang mit Grabsteinen der Herren von Berlichingen, darunter Götz-Epitaph; Ordenssaal mit Wandbildern aller Ordenstrachten, Abtswohnung.

Alte Abtei: Informationszentrum mit Dauerausstellung.

Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg.

Marienwallfahrtskirche Neusaß: Landschaftlich reizvolle Lage mit Fischweihern und kleiner Brunnengrotte, Vesperbild um 1470/80 im seltenen Jugendstilschrein von 1906.

Quellen: Gemeindeverwaltung Schöntal; Prospekt.


 
 

 



 




 




 

Sitemap
Museen
Hohenlohe-Franken
Informationen
© by Wettin-Verlag - Werner M. Dienel - Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@wettin-verlag.de