Hohenlohe-Franken

Rößler-Museum -

Museum für bemalte Möbel aus Hohenlohe

UNTERMÜNKHEIM

Kultur- und Förderverein Rößler-Haus, Hohenloher Straße 33, 

Geschäftsstelle: Rathaus, 74547 Untermünkheim, nahe der Kirche. 

Telefon 07 91 / 9 70 87 - 0,                   Fax 07 91 / 9 70 87 30.

1. Vorsitzender: Telefon 07 91 / 76 01. Fax 07 91 / 9 78 10 57.

Internet: www.roessler-museum.de

e-mail: rathaus @untermuenkheim.de

fkr40@t-online.de

Öffnungszeiten: 

Ostern bis Ende Oktober, Sonn- und Feiertage 13.30 bis 17.00 Uhr, Gruppen ab 10 Personen mit Führung nach Voranmeldung.

Geschichte: 

Nachdem das Schönenberger Heimatmuseum nach Wackershofen verlegt worden war, gründeten Liebhaber der bemalten Möbel der Schreinerfamilie Rößler 1983 das Museum. Ein altes Bauernhaus von 1576 und (heute) zwei Scheunen wurden in mehreren Etappen ausgebaut. Die Museumsgebäude mit 550 m2 Ausstellungsfläche in 11 Räumen liegen direkt neben der St. Kilianskirche von 1788, deren ursprüngliche, zunächst J. M. Rößler zugeschriebene Ausmalung 1967 freigelegt und später den beiden Untermünkheimer Schreinermeistern Glessing zugedacht wurde. 
Untermünkheimer Forschungen brachten viele in Vergessenheit geratene regionale Meister wieder zu Tage. Ihre Möbel können jetzt im Museum miteinander verglichen werden. 

Präsentation: 

Ausgangspunkt der Ausstellungen bildet die hiesige Schreinerfamilie Rößler, die nicht nur zu ihrer Zeit, 1780 bis 1849, mit ihren Himmelbetten, Schränken, Truhen und Tresuren dominierten, sondern auch posthum für eine Renaissance dieses bedeutenden ländlichen Handwerks sorgten. 
Neben bemalten Möbeln aus der Werkstatt des J. M. Rößler und weiterer namentlich bekannten Untermünkheimer Schreiner zeigt das Museum auch bemalte Möbel aus wieder entdeckten Schreinerwerkstätten, so etwa der Schönhut (Oberhof), Dippold (Goggenbach), Kurr (Unterscheffach), Ulm (Billingsbach), Stecher (Stachenhausen) und Glessing (Bibersfeld). Ausgestellt sind Schränke, Truhen, Küchenkasten, Himmelbettladen, Wiegen und Windelbehälter sowie andere Exponate aus der Zeit von Anfang des 18. Jahrhunderts bis etwa 1850. 
Die Kilianskirche, eine der seltenen evangelischen Dorfkirchen mit einer barocken Markgräfler Altarwand macht deutlich, daß die hiesigen Handwerker jener Zeit nicht nur über außergewöhnliche handwerkliche Fertigkeiten verfügten, sondern einen ausgeprägten Kunstsinn besaßen.

Jährlich finden im Rößler-Museum Sonderausstellungen und eine Weihnachtsausstellung statt.

Quellen: Gemeindeverrwaltung Untermünkheim; Prospekt.


 
 
 
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