Hohenlohe-Franken

GrafschaftsMuseum Wertheim und Otto-Modersohn- Kabinett im Alten Rathaus

WERTHEIM

97877 Wertheim, GrafschaftsMuseum, 

Rathausgasse 6 - 10. 

Telefon: 0 93 42 / 3 01-5 11.

Fax: 0 93 42 / 3 01-511.

Internet: www.grafschaftsmuseum.de

e-mail: grafschaftsmuseum@t-online.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 10.30  bis 12.30 Uhr, 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag 13.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag, Feiertage 10.30 bis 17.00 Uhr.

Führungen:
nach Vereinbarung. Spezielles Kinder- und Jugendprogramm.

Geschichte:

Die 1878 eingerichtete städtische Altertumshalle übernahm 1904 der neugegründete Historische Verein "Alt Wertheim", der das Sammelgebiet ausdehnte, um die Sammlungen danach in der Kilianskapelle und im 1915 erworbenen "Haus zu den vier Gekrönten" unterzubringen. Nach wiederholten Neuordnungen schließlich 1981 als Regionalmuseum für die Grafschaft Wertheim in Gebäuden der ehemaligen fürstlichen Hofhaltung errichtet. 1989 Neueröffnung des Museums im "Alten Rathaus" in z. T. historischen Räumen. Im Herbst 1999 wurde das gegenüber gelegene "Haus zu den Vier Gekrönten" dem Grafschaftsmuseum angegliedert. Insgesamt
2 200 m2 Ausstellungsfläche. 

Präsentation:

Der Schwerpunkt liegt auf überregional wichtigen, in sich geschlossenen Sammlungen. So wird spezifische Kleidung des 19. Jahrhunderts aus der Grafschaft aus einem Gesamtbestand von über 1500 Stücken gezeigt, ferner, eingegliedert in die Abteilung „Grafschaftsgeschichte", eine Münzsammlung (Anfang 14. Jh. bis 1806). 
Bedeutende Gemälde und Zeichnungen stammen aus Münchner, Heidelberger und Weimarer Künstlerschulen, so von Richter, Verhas, Carabain, Weysser und Sturtzkopf sowie von Otto Modersohn und Louise Modersohn-Breling. Eine Sammlung von Scherenschnitten von Karl Fröhlich (19. Jh.) weist auf die besondere Tradition dieser Kunstfertigkeit in Wertheim hin. Bauernmöbel aus Wertheim und der ehemaligen Grafschaft, Biedermeierzimmer, Weinbau- und Fischereiabteilungen ergänzen die reichhaltigen Sammlungen. In der Museumswerkstatt kann der Besucher aktiv tätig sein im Blaudruck oder Schneiden von Silhouetten. Jährlich finden mehrere Sonderausstellungen zu Themen aus allen Bereichen statt.

1995 wurde in der alten Fruchtscheuer des Klosters Bronnbach die Dependance
"Ländliches Kulturgut" eröffnet. 

Quellen: Stadtverwaltung Wertheim; Prospekt.

 

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