Hohenlohe-Franken
 

SEHENSWERTES 

in Hohenlohe-Franken

Gebäude und besondere Einrichtungen (Auswahl)

HOK = Hohenlohekreis
SHA = Landkreis Schwäbisch Hall
TBB = Main-Tauber-Kreis
AN   = Landkreis Ansbach
WÜ  = Landkreis Würzburg

AHORN - TBB

Berolzheim: Heimatmuseum.
Kath. Kirche (1846), neugotisch, Westturm, sehenswerte Ölberggruppe.
Buch am Ahorn: Evang. Kirche (1425 Marienkapelle erneuert, 1465 Pfarrei). Barockkirche (1754), alter Chorturm,  reiche Ausstattung.
Eubigheim: Evang. Kirche (1780) mit Dachreiter.
Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt (1780), barocke Figuren, barockes Orgelgehäuse. Teilweise 1959 neu gebaut. 
Rathaus, ehemaliges Bettendorfsches Schloß von 1566 mit Wappen Stingelheim-Bettendorf. Haupttrakt (18. Jahrh.), zwei Ecktürme.
Jüdischer Friedhof (19. Jahrh.).
Hohenstadt: Evang. Pfarrkirche, einfache barocke Saalkirche (1778), polygonal geschlossener Chor. 
Kath. Kapelle St. Johann Nepomuk (1759).
Grünkerndarren am Steinigweg.
Schillingstadt: Evang. Kirche (1767), gotischer Chorturm. 
Kath. Kirche St. Josef (1776), Dachreiter.
Rathaus (Fachwerk), Bierbrauerei.

ASSAMSTADT - TBB

Kath. Pfarrkirche St. Kilian (erstmals 1267 erwähnt). 1668 durch Großfeuer vernichtet. Teil des  heutigen Turmes wahrscheinlich noch von dieser Kirche. Unterer Teil weist auf eine romanische Turmkapelle hin, die gleichzeitig Wehrturm gewesen sein dürfte (heute Gemeindezentrum). Neugestaltung 1971-1973. Barockfiguren, Renaissancebildstock (1624).
Kath. Kirche  von 1711/12 in barocker Form, 1860-64 grundlegend erweitert. Durch Neubau ersetzt (1972).
Kreuzweg (im Wald). 14 Kreuzwegstationen in Lindenholz-Flachrelief (1976, Anton Göbel). Diese führen zum Steffeskirchle, einer Kreuzigungsgruppe (Mitte 19. Jh.). 

BAD MERGENTHEIM - TBB

Ehemaliges Deutschordensschloß, ehemals Wasserburg, Graben mit Schilderhäuschen. Torturm mit Prunkwappen. Schloßgebäude, Archivbau (16. / 18. jahrh.). Im äußeren Schloßhof Langbauten (18. Jahrh.), ehemalige Amtsgebäude, Priesterseminar. Tor zum inneren Schloßhof, Gebäudepolygon auf älterer Grundlage. Drei Eckentürmchen. Wendelteppe (1576, Blasius Berwart). 
Deutschordensmuseum.
Evang. Schloßkirche St. Maria, Georg und Elisabeth (1730-1736). Deckengemälde (1734). Hochaltarblatt (1684) von M. Zehender. Gruft, barockisiert, Grabdenkmäler von Deutschordensleuten. 
Rathaus mit Staffelgiebel im Renaissancestil (1564). Schmucke Fachwerkhäuser, Engel-Apotheke (älteste Apotheke Deutschlands).
Kath. Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist, seit 1983 Münster. Dreischiffige Pfeilerbasilika, Chor mit Kreuzrippengewölbe (1250-1270), später erweitert. Fresken (13./14. Jahrh.), in Seitenschiffen Bemalung (1593). Vesperbild (1430). Barockmadonna, Kreuzigungsgruppe, Grabdenkmäler (16. / 17. Jahr.). Glasfenster (1953).  Sogenannte Ecksche Kapelle (1606) über der Sakristei. Ölberg (15. Jahrh.).
Kath. Marienkirche (14. Jahrh.), gotischer Chor, Kreuzgewölbe. Fresken. Neugotischer Hochaltar mit gotischem Vesperbild. Seitenaltar (1519). Denkmal Hochmeister von Cronberg (von Erzgießer Vischer). In ehemaliger Sakristei Fresken (um 1300) von Frater Rudolf von Wimpfen. 
Kapuzinerkloster mit Kreuzgang. Kath. Kapuzinerkirche (1636). Gemälde Mariä Krönung (1640), Renaissancdenkmal für Johann Caspar von Stadion, Barockkreuz. Maria-Hilf-Kapelle (1641), Darstellung der Verkündigung (1622).
Michaelskapelle (1607, auf dem Friedhof. Sechseckiger Zentralbau, Gemälde Totentanz (1886).
Wolfgangskapelle (1510), polygonaler Chorabschluß. Gotisches Tafelbild (14 Nothelfer). 
Kath. Martinskapelle, einschiffiger Saalbau (1740), Hochaltar, Seitenaltäre, Deckengemälde. Außen Gotische Madonna.
Kath. Kapelle St. Bernhard (1740) im ehemaligen Propsteihof der Abtei Schöntal (Wappen, Figur des St. Bernhard). 
Kath. Rochuskapelle (1716-1720), Figuren des St. Rochus. 
Kulturforum mit wechselnden Kunstausstellungen mit regionalen und internationalen Künstlern.
Kulturtempel im Kurpark: wechselnde Ausstellungen.
Schloßpark und Kurpark: Therapiepark, Apothekergarten, Rosengarten, Japangarten, Lavendelwiese, Lapidarium, Klanggarten, Skulpturengarten. Wandelhalle.
Wildpark: Europas artenreichster Heimattierpark .
Althausen: Evang. Kirche (1778), Saalkirche in Ansbacher Barock. Altarkanzel (1670). Denkmal des Deutschordensritters Stephan Franz von Newhoff (1696).
Apfelbach: Kath. Kirche St. Gumbert (1757). Ölbilder, Wappen des Deutschmeisters.
Dainbach: Evang. Kirche, barockes Langhaus (1739), Chorturm.
Kath. Kirche (1899), neugotisch, Farbfenster (1970).
Fachwerk-Rathaus (1590), Maskenköpfe.
Edelfingen: Evang. Kirche (1872). Ruine der Theobaldskapelle (gegründet um 1240), nach Säkularisation abgetragen. 
Hachtel: Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (1863-1864).
Fachwerk-Rathaus. Ottmar-Mergenthaler-Gedenkstaette.
Herbsthausen: Evang. Kirche, im Chorturm Fresken (14. / 15. jahrh.), öfters verändert. Denkmäler.
Renaissancebau mit Volutengiebeln (Gasthaus zum Schwanen).
Löffelstelzen: Kath. Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit (1669), barocke Ausstattung. Hochaltar (Heilige Dreifaltigkeit), Seitenaltäre: Kreuzabnahme (1660), Madonna (1680). 
Markelsheim: Kath. Pfarrkirche St. Kilian, Hallenkirche (1959), Wandfresko , Taufstein (1583). 
Kapelle St. Margareten, Langhaus (1740) mit romanischem Chor, freistehender Glockenturm (1494). 
Neunkirchen: Evang. Pfarrkirche (1822/23), Kanzelwand. Glocke (13. Jahrh.)
Rengershausen: Kath. Pfarrkirche St. Leonhard (1792), barocke Ausstattung.
Rot: Kath. Kirche St. peter und Paul (1652-1654), erweitert 1709. Quadratischer Chor, Schlußstein: Deutschordenskreuz.
Stuppach: Kath. Pfarrkirche Mariä Krönung (1607), spätgotisch. Plastiken: Petrus (aus Riemenschneiderschule), Elisabeth (spätgotisch), Georg (frühbarock), Josef (barock), Madonna (spätbarock). In angebauter Kapelle von 1930: Altarbild (1519) von Mathis Gothart Nithart, gen. Grünewald ("Stuppacher Madonna"). Altarflügel (vermutlich Frühwerk Grünewalds): hl. Erzengel Gabriel, Rückseite: hl. Papst Urban I.. Bild von Tizian: kreuztragender Christus. Zwei Tafelbilder (oberschwäbischer Meister, 1460): Apostel Johannes und Simon. 
Heiligkreuz (1753) im Stuppacher Wald. 
Wachbach: Evang. Pfarrkirche (um 1200), erbaut als Fliehturm. Umfassungsmauern des Kirchenschiffs 13. Jahrh.
Kath. Pfarrkirche St. Georg (1906), barocke Figuren. 
Schloß (1592), Vierflügelanlage, runde Ecktürme. 

BLAUFELDEN - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Ulrich, Leonhard und Sebastian (Ulrichskapelle 13. Jahrh.).  Turmchor. Wehrkirchturm (1502) mit begehbarem Turmkranz (neu nach Brand 1835). Im Schiff fünf gedrehte Säulen (1580), flache Stuckdecke (18. Jahrh.). Kreuzigungsgruppe, Abendmahlsbild. Reste der Turmhügelburg "Flyhöhe" (vermutlich Sitz des Ortsadels, 12./14. Jahrh.).
Billingsbach: Evang. Pfarrkirche (wohl Johannes d. Täufer). Schiff 1725 vergrößert. Gotischer Turmchor, Apsis (13. Jahrh.).
Engelhardshausen: Evang. Kirche St. Leonhard, ehemals Wallfahrtskapelle. Spätgotischer Chor, Kreuzrippengewölbe auf Fratzenkonsolen. Schiff mit Rundbogenportal, Fruchtkasten. 
Gammesfeld: Ehemaliges Wasserschloß (16. / 17. Jahrh.), Privatbesitz. 
Evang. Pfarrkirche St. Nikolaus, Turmchorbau (13. / 14. Jahrh.), romanische, gotische Fenster. Madonna, Altar (1714), Lesepult (1715). 
Reste der Rothenburger Landhege zwischen Wiesenbach und Gammesfeld.
Herrentierbach: Evang. Pfarrkirche St. Maria, Bau von 1738, Turmaufsatz 1777.
Raboldshausen: Reste (zwei Untergeschosse) einer nach 1670 abgebrochenen Kapelle.
Wiesenbach: Evang. Pfarrkirche St. Ulrich, Turmchor (14. Jahrh.), tonnengewölbte Sakristei, Schiff mit gedrehten Emporensäulen (1587). Kreuzigungsgruppe. 
Alte Linde (700 Jahre).

BOXBERG - TBB

Sehenswert das 1610 erbaute Rathaus der Stadt und das Kurpfälzischen Amtshaus, um 1748 nach Plänen von Rabiliatti erbaut. Vorhandene Reste der Stadtmauer zeigen noch die alten Grenzen des mittelalterlichen Boxbergs. 
Katholische Pfarrkirche St. Aquilinus,  äußerlich einfach gehaltener Bau, 1709-1712 nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet. Turm von 1898. Barockausstattung. 
Burgruine auf dem Schloßberg (10. bis 12. Jh.), nach 1837  abgetragen.
Heimatmuseum.
Angelthürn: Bergkirche (Wehrkirche) mit Fresken (15. Jh.).
Dienheimisches Schlößchen (17. Jh.), Fachwerkhaus auf massivem Unterbau. Heute katholische Kirche St. Josef (1768).
Bobstadt: Evang. Kirche (1757), Barockorgel. Kirchenglocke von 1367. 
Kath. Oratorium (1880). im Haus am Treppenaufgang zur Kirche. Glasfenster (1977).
Epplingen: Evang. Kirche (seit 1755).
Kupprichshausen: viele Bildstöcke im Ort und in der Umgebung.
Lengenrieden: Kath. Kirche (1881), evang. Kirche (1893), beide neugotisch.
Oberschüpf: Evang. Wehrkirche (12. Jh.), frühgotische Wandmalereien (um 1290), 1924 freigelegt, fast vollständig erhalten (Weltenrichter, Evangelistensymbole, biblische Szenen).
Ruine Wasserschloß (1587), benachbart das fachwerkreiche "Fischerhaus" (1619), reiches Schnitzwerk. 
Schwabhausen: Evang. Pfarrkirche (seit 1618).
Schweigern: Evang. Pfarrkirche (19. Jahrh.), Predigtkirche. 
Kath. Pfarrkirche St. Kilian (19. Jahrh.), neu gestaltet 1964/65. 
Aussichtspavillon.
Uiffingen: Evang. Kirche, Chorturmkirche, 1819 im Weinbrennerstil erbaut, ältestes Orgelgehäuse der Evang. Landeskirche Baden (1612).
Kath. Kirche (1802).
Unterschüpf: Schloßanlage, vierflügelig, Arkadenhof, Ecktürmen (um 1600
Evang. Pfarrkirche (Hakenkirche), Langhaus (13. Jahrh. und 17. Jahrh.). Fresken: Passionsszenen (um 1470), Steinkanzel (1617), Barockaltar (1746, von Sommer), Orgel (1742, von Ehrlich), Denkmäler (von Rosenberg).
Kath. Pfarrkirche St. Aquilinus (1955) Farbglasfenster. 
Windischbuch: Kath. Pfarrkirche, St. Elisabeth (1856), Altarfresko (1964).
Evang. Kirche (1929).
Wölchingen: "Dom des Frankenlandes", hoch aufragende evangelische Kirche (erste Hälfte des 13. Jahrhunderts), romanisch, dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querschiff (kreuzförmiger Grundriß). Vierungsturm (19. Jahrh.). Wehrkirche, mit Kirchhof zusammen eine Kirchenburg darstellend. Krypta (unter dem Chor). Nischengräber (13. Jh.), spätgotische Epitaphien (14. / 15. Jh.). Für Eberhard von Rosenberg (1387), mit frühester deutscher Inschrift in der Region. Farbglasfenster (1961-1963).

BRAUNSBACH - SHA

Deutschlands höchste Brücke (A 6 Heilbronn-Nürnberg) zwischen Braunsbach und Geislingen, 185 m hoch, 1.128 m lang. Die Stahlbetonbrücke besitzt Spannweiten bis 138 m.
Evang. Pfarrkirche St. Bonifatius, Schiff im 17. Jahrh. erweitert, romanische Bauteile im Turm. Kreuzigungsgruppe (um 1520). Epitaph (von Crailsheim, 1593). Außen romanisches Tympanon. Renovierung 1952/54.
Schloß, Burgtor (Wappen, inschrift) mit Rundturm, Schneckenturm mit Westflügel. Südflügel auf Resten der alten Burg. 
Kath. Pfarrkirche St. Sebastian (1847) im "Weißen Bau" des Schlosses, Heiligenfiguren.
Von ehemaliger Ortsbefestigung Döttinger Torturm.
Döttingen: Schloß (Schloßhotel). Dreiflügeliger  Renaissancebau mit Galerien (16. Jahrh.), Nordflügel (1781) neu erbaut.
Evang. Kirche St. Martin, Saalbau (1783),  mehrmals verändert. Altarkreuz 1650. 
Geislingen a. Kocher: Evang. Pfarrkirche St. Veit im ummauerten Friedhof, Schiff (1788) mit Chorturm (Taufkapelle), gotische Westpforte, Kanzelwand 1963 beseitigt. 
Junghozhausen: Evang. Kirche St. Laurentius. Mauerreste (14. Jahrh.). Neubau 1777. Turm nach Brand 1855 weiteres Steingeschoß. Altarkruzifix (1717) von Georg Christoph Sommer.
Orlach: Evang. Pfarrkirche St. Kilian (früher St. Bartholomäus). Romanischer Turm mit Apsiserker. Saalbau (1705) mit Flachdecke. Fachwerkhäuser, u. a. Neubau (Gedenktafel, 1833) von J. M. Gronbach ( "Seherin von Orlach", 19. Jahrh.).
Steinkirchen: Evang. Pfarrkirche. Am Turm romanischer Rundbogenfries (13. Jahrh.). Chor gewölbt (14. Jahrh.). Fresken (1913 freigelegt, 1954 restauriert): Braut und Bräutigam, Isaaks Opferung, Evangelistenymbole (1330/40, 1400). Roll- und Beschlagwerk (17. Jahrh.).
Tierberg: Jagdschloß, ehemals Jagdmuseum. Romanische Anlage, Bergfried und Schildmauer. Palas, Wildmeisterwohnung ("Jägerhaus" 1810; Wappen, 15./16. Jahrh.). Jetzt Privatbesitz. "Schloß Schweigen" im Roman "Die Heilige und ihr Narr" von Agnes Günther. 

BRETZFELD - HOK

Evang. Kirche St. Johannes (?), 1357 erwähnt. Neu erbaut 1723, renoviert 1934, 1954. Einschiffiger Bau. Gotischer Ostturm, im Chor Fresken (1934 gefunden, zugedeckt). Chorgestühl (1588), Taufstein (1788). Emporenbilder. Glocke (1403). Auf Turm zwiebelförmiger Helmaufsatz, offene Laterne. 
Alte Kelter (1794).
Adolzfurt: Ehemalige Wasserburg (13. Jahrh.), Reste von Graben und Ummauerung. Später Neubau eines Schlosses, 1777 teilweise abgebrochen. Vorhanden: Viereckhof mit rundem Eckturm, südlicher Wohnflügel 1800 umgebaut. Privatbesitz.
Evang. Kirche "Unserer lieben Frau". An Stelle alter Kapelle Umbau (1618-1621) nach Plänen von Heinrich Schickhardt, Bauleitung: Georg Kern (Neuenstein). Mehrfach renoviert. Starke Schäden 1945. Restaurierung 1953. Zählt zu den schönsten Kirchen Hohenlohes. Einschiffiger Raum mit gotischem Polygonalchor. Emporen. Kreuzigungsgruppe (1684) als Altaraufsatz. Kanzel (16. Jahrh.), barockes Orgelgehäuse (18. Jahrh.). Grabstein (1585). Pfarrhaus (1612) in Renaissanceformen. 
Bitzfeld: Evang. Pfarrkirche St. Laurentius (1255 erwähnt). Turmuntergeschoß, Ostchor (15. Jahrh.). Schiff, Turmobergeschoß neu 1624. Restauriert 1899. Einschiffig mit Satteldach. Gefelderte Holzflachdecke. Doppelemporen mit Bildfeldern. Über Chorbogen Orgelempore. Taufstein (1727). Kanzel mit gemalten Feldern. Außen Inschriftenplatte (1624).
Pfarrhaus, Pfarrscheuer (18. Jahrh.), 1899 renoviert. 
Dimbach: Profanierter quadratischer Chorturm der 1839 abgebrochenen Kapelle (1562 erwähnt), gotische Maßwerkfenster, Zeltdach. Glocke (1748). 
"Steinerer Tisch", ehemalige Gerichtsstätte an der L 1306.
Rappach: Romanische Kapelle, einschiffiger Innenraum, 1930 renoviert. Ostturm mit Chor, dort Grab der Katharina von Lüttich (17969, Wandtabernakel mit gotischem Schloß. Sakristei-Anbau (17. Jahrh.). Außen an Ecken des Schiffs Konsolenträger (Kopf mit Adlerflügeln, Löwe, Fratzen).
Schwabbach: Evang. Kirche, Schiff mit quadratischem Turmchor (romanische Fundamente). Erweitert 1481 und 1655, umgebaut 1804, 1950/55, 1850 Turm aufgestockt. Renaissance-Südportal. Taufstein (17. Jahrh.). 
Unterheimbach: Evang. Kirche (1368 Kapelle erwähnt). Einschiffiger, quadratischer Bau mit quadratischem Turmchor. Umbau und Vergrößerung, 1623/25, Erneuerung 1958. Im Chor zwei Grabplatten. Pfarrhaus (1913), Pfarrscheuer (18. Jahrh.), seit 1964 Gemeindehaus.
Waldbach: Gotische Torturmkirche (um 1500). Schiff 1616-1618 neu erbaut, 1748 erhöht, wiederholt renoviert. Unter Ostturm Krypta. Kelchförmiger Taufstein, geschnitztes Renaissance-Kruzifix. Emporen mit Gemälden.  Pfarrhaus mit Stall und Scheuer (1794).

BÜHLERTANN - SHA

Kath. Pfarrkirche St. Georg, Neubau (1861), verändert 1962/64. Pietà (1500), spätgotische Heiligenfiguren. Barockes Kruzifix (Hängekreuz).
Holenstein: Kapelle (Heiligenfiguren, Bilder, barock).
Kath. Kapelle St. Gangolf (1500), malerische Wehrkirche, spätgotische Schnitzbilder.
Kottspiel: Kath. Kirche St. leonhard (1391 Kapelle), spätgotisch, Westturm. Renovierung 1972/74. Nebenaltar mit Leonhard (barock), St. Nikolaus und Ulrich (spätgotisch). Spätgotische St. Helena.
Tannenburg, eine der am besten erhaltenen Schildmauerburgen Württembergs aus der Stauferzeit. Drei Gräben, Schildmauer, zwei Türme, Ringmauer. Palas im Untergeschoß Kreuzrippengewölbe. Renaissanceerker am Wohnhaus. Burgkapelle. (Altarbild mit Krönung Mariens und  Heiligenbildern seit 1973/74 in neu erbauter kath. Kirche in Fronrot.)
Ellwanger Grenzfeste (1223), Sitz eines ellwangischen Oberamtes (ab 1431). Heute: Bauernhof.

BÜHLERZELL - SHA

Kath. Pfarrkirche St. Maria, neugotischer Bau (1877-1879 von Georg Necker.), Rest des gotischen Turmchors (1504).
Heilberg: spätgotische Laurentiuskapelle (Figur von 1671).
Weitere Kapellen in Kammerstatt, Mangoldshausen, Schönbronn.
Geifertshofen: Evang. Pfarrkirche St. Sebastian. Erste Kirche (1626). Turmobergeschoß mit Fachwerk. Neubau 1902 von Heinrich Dolmetsch.

CRAILSHEIM - SHA

Evang. Pfarrkirche (Johanneskirche, St. Johannes d. T.), ursprünglich romanische Basilika, 1398 durch spätgotischen Chor erweitert, 1399 Turm (fünfstöckig), Brauttor (1434), Ölberg (1520). Orgelempore 1680-1690. Von ursprünglich 13 Altären nur noch kunsthistorisch wertvoller Hochaltar (1486), großer Schrein mit Kruzifix zwischen vier Heiligen, auf den Flügeln Passionsbilder. Reiches Sakamentshaus (1498/99) von Endriß Embhardt. Zahlreiche Epitaphien und Grabdenkmäler.
Liebfrauenkapelle (1397 geweiht) Turm (1477). Fresko (1493) in Turmhalle.
Rathausturm (1717) als Reformationsdenkmal errichtet.
Ehemaliges Spital zum "heiligen Geist" mit gotischer Spitalkapelle. Stadtmuseum im Spital.
Spätgotische Gottesackerkirche (1579) im "Alten Friedhof (Ehrenanlage für Gefallene des Zweiten Weltkrieges).
Diebsturm (13. Jahrh.) und Reste der historischen Stadtmauer.
Altenmünster: Evang. Pfarrkirche St. Peter und Paul, Saalkirche (1730) mit Westturm. Orgel (1752 von Josef Allgeyer, seit 1973 im Gemeindezentrum).
Ingersheim: Evang. Matthäuskirche (zuvor St. Sixtus und Wolfgang). Spätgotischer Turmchor mit Ausmalung (1607, 1701), Fachwerkaufsatz, Satteldach. Schiff neu 1961/62.
Goldbach: Evang. Pfarrkirche St. Mauritius, Neubau von 1725 mit Turmchor (Vorgängerbau 1178). Grabdenkmäler (Geyer von Giebelstadt). Ehemaliges Wasserschloß der Geyer von Giebelstadt 1947/49 abgebrochen.
Jagstheim: Evang. Pfarrkirche St. Nikolaus, Neubau 1765 mit Ostturm (Kuppeldach, Laterne von 1720). Grabdenkmal (von Ellrichshausen, 1566), zwei Totenschilder. Ehemals Schloß und befestigter Wehrfriedhof mit Gaden (Zufluchtsräume). 
Onolzheim: Evang. Pfarrkirche St. Maria, Schiff von 1755, erweitert 1863. Chorturm von Marienkapelle (1404).
Roßfeld: Evang. Pfarrkirche St. Martin, Saalbau (1713/14). Auf altem Turm Kappendach (1779), nach Blitzschlag 1974 wiederhergestellt. 
Tiefenbach: Evang. Pfarrkirche St. Veit, Schiff wiederholt verändert. Turmchor (14. Jahrh.).
Triensbach: Evang. Pfarrkirche St. Andreas, spätbarockes Schiff (1725) mit geschwungenem Westgiebel. Gotischer Turmchor mit Fresken, tonnengewölbte Sakristei. Grabdenkmäler. 
Erkenbrechtshausen: Wasserschloß, Rechteckbau, Tordurchfahrt (1525), verändert (18. Jahrh.). Gilt als ältester Sitz der Herren von Crailsheim (Linie der Zeiher auf Vorgängerbau, 1278).
Vorgeschichtliche Grabhügel im "Großen Weilersholz" und "Alt Erlich".
Westgartshausen: Evang. Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau, Turmchor; Schiff (1610/11), Achteckaufsatz mit Zeltdach auf Turm (nach Brand 1751). Renovierung 1970/71. Sandsteinkanzel 1611) mit Evangelisten, Wappen (Brandenburg-Ansbach). Flügelaltar (15. Jahrh.), Maria mit dem Kind auf der Mondsichel. Flügel im Halbrelief: Verkündigung Mariens, Geburt Christi, Beschneidung Christi, Außenbemalung. Im Chor Fresken (1500), freigelegt 1970. Katharinenscheibe im Chor (15. Jahrh.). Spätgotische Pietà. Neugotischer Altar (1858). Taufstein (1610). Wandtabernakel (1504). Grabdenkmäler. 

CREGLINGEN -TBB

Ummauerte Altstadt. Zwei Wehrtürme. Schloß (1734 umgebaut). Rathaus (Zopfstil).
Evang. Stadtkirche, ursprünglich romanische Basilika, Turmchor. 1508 und 1727 zur Saalkirche umgebaut, barockisiert. Wandtabernakel, Schnitzaltar (Reste, 15. Jahrh.). Kanzel (1580), Taufstein (1603). Grabdenkmäler. 
Im Herrgottstal: gotische Herrgottskirche (vollendet 1389), einschiffiges Langhaus mit rundbogiger Holztonne. Achteckiger Treppenturm mit Außenkanzel . 
Reiche Innenausstattung: gotischer Schnitzaltar von Tilman Riemenschneider; Kreuzigungsaltar, Seitenaltäre, Plastiken, Wandgemälde, Chorgestühl, Kruzifix. 
Jüdischer Friedhof (um 1700).
Lindleinturmmuseum. Juedisches Museum. Fingerhutmuseum.
Archshofen: Evang. Pfarrkirche (Kapelle St. Egidien 1341), Chorturm, gotisch-frühbarockes Schiff (1824 erweitert). 
Ehemalige Synagoge (um 1800), später Schule, Feuerwehrgerätehaus. 
Finsterlohr: Evang. Pfarrkirche (1744), romanischer Turmchor mit Kreuzrippengewölbe, gotisches Schiff (flachgedeckt).  In burgartiger Lage, Reste ehemaliger Befestigung. Denkmal (13. Jahrh.) 
Burgstall:  ehemalige befestigte keltische Fliehburg (Stadt, 1. Jh. v. Chr.). Flachsbrechhuettenmuseum.
Frauental: Ehemaliges Zisternzienserkloster (1232 gegründet von Gottfried und Konrad von Hohenlohe). Zerstört 1525. Erhalten: dreischiffige frühgotische Unterkirche, gotische Fresken; Holzfiguren: spätgotische Madonna, St. Kilian. Altarbild (17. Jahrh.). Dient als evang. Pfarrkirche.
Oberkirche: Museum "Vom Kloster zum Dorf".
Freudenbach: Evang. Kirche (St. Blasius). Neubau,  Predigtkirche (1796). Von alter Kirche spätromanischer Sockel des Ostturmes erhalten.
Münster: Evang. Pfarrkirche (Allerheiligen, Mitte 13. Jahrh.), spätromanische Chorturmkirche. Renaissance-Kanzel. Spätbarocker Altar (1740/50) von Sommer. Reste gotischer Fresken. Im Turm spätromanische Schallfenster. Männleinfigur.
Niederrimbach: Evang. Pfarrkirche (1734), Chorturm mit romanischem Sockel. Ummauerter Friedhof.
Standorf: Evang. Kapelle St. Ulrich, spätromanischer, achteckiger Zentralbau (13. Jahrh.). Ursprünglich Wallfahrtskirche. Beherbergte einst das Turiner Grabtuch. Turm, quadratischer Chor, Halbrundapsis. Grabplatte im Chor. 
Landturm: Torturm der Rothenburger Landheege (um 1400). 1526 verbrannt, 1631 wieder hergestellt.
Lichtel: Evang. Pfarrkirche (St. Nikolaus ?). Frühgotisch, mit Ostturm, Renoviert 1817, 1860. Romanische Fenster, Kanzel (Spätrennaissance), frühgotische Totenleuchte. 
Reinsbronn: Evang. Kirche, neuromanisch (1852). Taufstein (1590), Denkmal (17. Jahrh.).
Ehemaliges Wasserschloß, umgebaut 1588 durch Philipp Geyer. Im Westteil frühgotische Bauelemente.
Schmerbach: Evang. Kirche, St. Johannes (Neubau 1872-1873), romanischer Turm.
Burgruine Seldeneck, in Spornlage über dem Taubertal, Halsgraben. 
Waldmannshofen: Wasserschloß (1644 neu erbaut von den Rosenberg), Renaissancegiebel, sechs Türme. Erneuert um 1660. Feuerwehrmuseum.
Evang. Kirche (1780), Markgräfler Stil,  gotisches Turmgeschoß, Denkmal (1412). 

DÖRZBACH - HOK

Ehemaliges Wasserschloß (1526/27), umgebaut 1750. Gebäude um rechteckigen Innenhof. 
Evang. Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit (vergrößert 1660). Chorturm (15. Jahrh.). Grabmale (von Berlichingen). 
Kath. Filialkirche zu den heiligen Aposteln (1955/56).
Historische Ölmühle. Von ursprünglicher Mühleneinrichtung gesamt Geräte zur Ölgewinnung erhalten. Zu besichtigen eine Hochgangsäge (19. Jh,.), ein "Zuppinger" Wasserrad (19. Jh.), ein Läuferstein der abgegangenen Hanfreibe.
Hohebach: Kapelle St. Wendel zum Stein (1511), an der Jagst, neben einer Quelle. Spätgotische Kapelle, gestiftet, um Gelübde zu erfüllen. Der Sage nach befand sich am Standort schon vorher Kapelle. Platz wahrscheinlich bereits Kultstätte der Kelten. In Höhle hinter der Kapelle wurden vorzeitliche Funde entdeckt. 
Evang. Pfarrkirche St. Jakob (ursprünglich auch Maria und Katharina). Nach teilweisen Abbruch alter Kirche  neues Schiff (1860), romanischer Turm.
Profanierte Synagoge. Jüdischer Friedhof (1852).
Laibach: Ehemals Burg, umgebaut zum Schloß (1621). Dreigeschossige Vierflügelanlage, teilweise abgebrochen (19. Jahrh.). Ehemalige Schloßkapelle St. Katharina, Relief der Rosenkranzmadonna (1634). 
Kath. Pfarrkirche (1958).
Jüdischer Friedhof (um 1650).
Meßbach: Schloß (1750-1760), dreigeschossiger Bau, vier runde Ecktürme, hohe Zwiebeldächer. (Privatbesitz seit 1832, von Palm).
Kath. Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit. (1778), kurzes Schiff mit gerundeten Ecken, quadratischer Chor. Deckenbilder von Matth. Günther (1776). Hochaltarbild (19. Jahrh.), Seitenaltäre. 

FICHTENAU - SHA

Lautenbach: Ehemaliges Schloß (Rechteckbau, 17. Jahrh.), jetzt Bauernhaus.
Bernhardsweiler: Evang. Kirche St. Anna (1511), statt geplanter großer Wallfahrtskirche nur wuchtiger Nordturm mit achteckiger Glockenstube und spätgotischem Chor mit Flachdecke. 
Matzenbach: Eckturm vom 1873 abgebrannten Schloß (1600 erbaut), Denkmal für Gefallene. Schloßkapelle (seit 19. Jahrh. Schulhaus). 
Kath. Pfarrkirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes, neugotischer Bau (1897), renoviert 1968.
Im Wald: Wallfahrtskapelle (1973 neu erbaut) mit Matzenbacher Bild (Wallfahrt seit dem 18. Jahrh.).
Unterdeufstetten: Schloß (Freiherren von Seckendorff) von 1599-1603, 1709 umgestaltet, vier Flügel um rechteckigen Innnenhof. Im Wohngeschoß Umgang. Schloßkapelle mit Kanzel und Portal aus der Renaissance.
Kapelle St. Johannes d. Ä. (1685).
Kath. Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit (1829/30 bis 1905 simultan), Neubau 1965/66
Evang. Pfarrkirche (1904/05( von Heinrich Dolmetsch. .
Wildenstein: Schloß, Dreiflügelanlage (16. Jahrh.), Treppenerker, Treppengiebel (17. / 18. Jahrh.). Abgebrochen vier Ecktürme (19. Jahrh.).  Privatbesitz (seit 1662 Freiherren Hofer von Lobenstein). 
Evang. Pfarrkirche St. Martin (neu erbaut 1765/66, erweitert 1927/28, 1910), Chorturm der alten Kapelle St. Martin. Innengestaltung 19. Jahrh..
Wäldershub: Dreiflügeliges Schloß (1600 von Berlin, Dinkelsbühl), seit 1700 bäuerliches Anwesen in Privatbesitz.

FICHTENBERG - SHA

Evang. Kirche (1832), an Stelle alter Kirche St. Kilian im ummauerten Friedhof. Alter Altar.
(Römischer (?) Steinsarg, beim Abbruch der alten Kirche gefunden, heute im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall).
Mittelrot: Evang. Kirche St. Georg, kreuzegwölbter Chor, romanische Pforte. Flügelaltar (1499) mit Hozplastiken (St. Georg, Maria, Stefanus), bemalte Flügel. Wandgemälde (Steinigung des Stefanus). Gestühl (1500).
Röterturm, Ruine der im 14. Jahrh. zerstörten Rötenburg.

FORCHTENBERG - HOK

Mittelalterliche Altstadt: vollständig erhaltene Stadtmauer, Würzburger Tor, Backhaus, Diebsturm, Bürgerturm, Kern-Haus, Fachwerkhäuser. Schloßruine mit Gewölbekeller und Aussichtsturm. 
Evang. Pfarrkirche (Michaelskirche, 1291). Neubau 1688, umgebaut 1934/35. Steinkanzel von Michael Kern (1620), farbig gefaßte Reliefbilder in Albaster. Barocker Hochaltar und Taufstein (1765) von J. A. Sommer. Im barocken Kirchturm romanisches Türbogenfeld, Kopf mit drei Gesichtern. 
Friedhofskapelle: romanische Chorturmkirche (11./12. Jahrh.), Fresken (13./14. Jahrh.): Jüngstes Gericht, Szenen aus Leben Christi und Christopherus. Rathaus: Geburtshaus von Sophie Scholl, Gedenktafel für die Widerstandskämpfer. Barockes Gartenhaus. Kath. Pfarrkirche St. Franziskus, Fertigbaukirche (1969). Spätgotisches Kreuz, barocke Franziskusfigur, Glasfenster. 
Ernsbach: Evang. Kirche (Kapelle St. Johannes  der Täufer, 1707 abgebrochen). Neubau 1807/09, 1954 renoviert.
Dr.-Berger-Heimatmuseum. 
Ehemalige Synagoge (1834), an Gemeinde 1925.
Sindringen: mittelalterliches Stadtbild. Stadtmauer. 
Heilig-Kreuz-Kirche (um 1100), dreischiffige romanische Basilika.  Erneuert um 1600. Fresken (14. Jahrh.) freigelegt 1963/64. 
Schloß (1529), auf ältere Burg zurückgehend. Backhaus und Kelter. 
Büschelhof: Fachwerkensemble mit Brunnen.

FRANKENHARDT - SHA

Gründelhardt: Evang. Pfarrkirche St. Laurentius und Margarete, gotischer Ostturm, 
Schiff 1723 mit Stuckierungen (gilt als eine der schönsten Barockkirchen des Gebietes). Grabdenkmäler.
Hellmannshofen: Romanische Kiche St. Lukas, frühgotische Fenster im Turmchor, Turmfachwerkaufsatz (16. Jahrh.), profaniert, 1978 restauriert.
Honhardt: Schloß mit Galerien, ehemalige Wasserburg. Nach Zerstörung 1444 wiederaufgebaut. Ostteil um 1700 erneuert.
Evang. Pfarrkirche zu St. Pater und Paul, (1759). Im Turm Chorreste der romanischen 
Kapelle (1152). Kanzelwand. Renovierung 1965-1967, dabei weitere Orgel auf Westempore. Grabdenkmäler. Pfarrhaus mit Fachwerkgiebel (1646).
Oberspeltach: Evang. Kirche St. Matern mit Kanzelwand (1728). Kapelle von 1421 zerstört 1643/44, wieder aufgebaut, 1728 Neubau, 1945 zerstört. Erneuter Neubau. 
Burgberg ("Fränkischer Rigi"), vorgeschichtliche Wallanlagen. Brunnen (1473). Im Mittelalter Wallfahrten. Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins (1961, 30 m).
Spaichbühl: Evang. Kirche St. Dionysius, Peter und Paul, im Chor Rundbogen. (Spätgotischer Marienaltar 1913 verkauft, seitdem verschollen).

FREUDENBERG - MTK

Burgruine (Burg 1190, 1200, errichtet durch Würzburger Bischöfe). Dreiteiliger Bergfried (in Deutschland einzigartig). 
Ehemalige kath. Pfarrkirche (1692), holzgeschnitzte Altarausstattung, im Chor 
spätgotische Sakramentsnische (vom Vorgängerbau, 1452). Messinglüster (1625). 
Neue kath. Pfarrkirche St. Laurentius (1956/57). Saalkirche, Wandgemälde, Glasfenster.
St. Laurentius-Kapelle (Friedhofskapelle). Einschiffiger Bau (13. Jahrh.), Fresken. Grabdenkmäler.
Rathaus (gotischer Unterbau von 1499), Fachwerkgeschoß (1605), stattlicher Giebel. Amtshaus (Bauinschrift 1627), Portale.
Synagoge (1938 demoliert).
Boxtal: Kath. Kirche St. Nikolaus, neuromanisch (1881). Romanischer einstiger Chorturm (13. Jahrh.).
Ebenhaid: Kath. Filialkirche St. Leonhard, romanisch, gotisch, erneuert 1800. 
Rauenberg: Kath. Pfarrkirche St. Wendelin (1869). Schiff und Turm erweitert. 
Wessental: Kath. Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes, neuromanisch (1875).

GAILDORF - SHA

Altes Schloß (1399 Feste genannt, 15. Jahrh.), Vierflügelanlage, runde Flankentürme, Torbau mit Inschrift, malerischer Innenhof, Galerien, Arkaden, Treppentürmen, Wendeltreppe 
(Wappentafel). Wurmbrandsaal mit Renaissance-Kassettendecke. Heimatmuseum 
und Theresientaler Heimatstube.
Evang. Stadtkirche St. Veit (ehemals Marienkapelle 1417 gestiftet, seit 1435 Pfarrkirche). Westturm und Chor vom älteren Bau (1521). Langhaus 1868 und 1945 durch Brand zerstört.  Großartige Grabdenkmäler (Schenken von Limpurg).
Neues Rathaus (ehemals Villa des Grafen von Bentick-Waldeck-Limpurg, 1846, 1880).
Altes Rathaus (18. Jahrh.). Fruchtkasten. 
Großaltdorf: Evang. Kirche St. Martin, spätgotisch. Bemalte Holzdecke (1498) mit Wappen (Comburg, Limpurg). Blockgestühl. (Flügelaltar, Apostelfiguren, Kruzifix kamen ins Württembergische Landesmuseum Stuttgart.) Bau renoviert 1964/65
Münster: Evang. Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frauen. Romanischer Turm, am flachdeckten Schiff gotische Formen. Gotisches Tabernakel. 
Eutendorf: Evang Kirche St. Kilian, burgartiger, spätgotischer Bau mit Maßwerkfenstern. Inschrift (1545). 1972(74 renoviert.
Ottendorf: Evang. Pfarrkirche St. Martin, spätgotisch (1452 im Turmuntergeschoß), Maßwerkfenster, Sternrippengewölbe. Schiff und Turm 1872 und 1903 verändert.

GERABRONN - SHA

Michelbacher Torturm (Brandenburger Wappen, 15. Jahrh.). 
Evang. Pfarrkirche St. Peter und Paul, Saalbau (1740), ehemals mit Kanzelwand, jetzt Farbmosaik (Werner Grund, 1971)
Gerhiltebrunnen. Ehemaliges Oberamtsgebäude: "Alte Oberamtei, Oberamtsmuseum und Anhalt-Archiv". Haalamt. Rathaus (1909). 
Rückershagen: evang. Kapelle St. Wendelin, spätgotischer Bruchsteinbau, romanische Köpfe. Predella, geschnitzte Brustbilder: 12 Apostel (um 1515).
Amlishagen: Burg mit Schildmauer (13. Jahrh.), Altes Schloß (1573), Neues Schloß  (18. / 19. Jahrh.), bewohnt. Ehemaliger Archivbau (1573), ausgebrannt 1978. Brücke über Quergraben.
Evang. Pfarrkirche (Kapelle St. Katharina 1403 erwähnt, 1760 abgebrannt), neu erbaut 1763, Volutengiebel. Kanzelwand, ehemalige Herrschaftsempore. Westturm mit Wappen und Inschrift.  Grabdenkmäler. 
Dünsbach:
Morstein: Burg der Stauferzeit (1240 Ritter von Morstein). Schloß, gotischer Bergfried (Buckelquader), Hauptburg 1571 mit offener Galerie, Rundturm (Privatbesitz Freiherren von Crailsheim). Ehemalige Kapelle (1618) evang. Pfarrkirche  für Dünsbach. Ausgebrannt 1969. Vogteibau, Eckturm, Torhaus (1701). "Torstein" in Roman "Die Heilige und ihr Narr" von Agnes Günther. Ehemals Reiherhalde.
Jüdischer Friedhof.
Michelbach an der Heide: Evang. Kirche. Romanische Kirche 1914/15 abgebrochen. Reste vom spätgotischen Rechteckchor, Wandtabernakel, Taufstein. Hölzerne Kanzel (1683).

GROSSRINDERFELD - MTK

Kath. Pfarrkirche St. Michael, erbaut 1775/76, einfacher Barockbau mit gewölbter Decke, Rokoko-Ausstattung. Chorseitenturm von gotischer Anlage. 50 Bildstöcke (ältester von 1596). 
Gerchsheim: Kath. Pfarrkirche St. Johannes d. T. (1729), erweitert 1961. Barockaltäre, Kreuzwegstationen (1962).
Ilmspann: Kath. Pfarrkirche St. Laurentius, 1766/68 erbaut. Pläne von M. Fischer, Schüler des Balthasar Neumann.  Saalbau mit lebendige Fassade. Innenausstattung Rokoko, Anklänge an Frühklassizismus. 
Zahlreiche Statuen. Hochaltar mit Petrus und Paulus (um 1780). Seitenaltäre. Schönfeld: Sogenanntes "Schlößchen". 
Kath. Pfarrkirche St. Veit (erster Bau 1627), Neubau 1970 mit Turm von 1827. Spätbarocke Figuren. Lichtband, Chorfenster von 1970/71. Keltische Grabhügel, "Viereckschanze".

GRÜNSFELD - MTK

Rathaus (1579), Fachwerk auf massivem Unterbau, Schnitzereien (1620), eines der schönsten Fachwerkhäuser im badischen Franken.
Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul. Chor mit Netzrippengewölbe (vor 1488), 
Marienkappele. Langhaus (1659). Turm (75 m) nach Brand neu erbaut (1858). Seitenschiff von 1966-1970. Hochaltar (1629), bedeutende Epitaphien, u. a. Grabmal der Gräfin Dorothea von Rieneck (1503) von Tilman Riemenschneider). Im Kirchhof Totenleuchte (1496), Ölberg, gotische Figuren. 
Zahlreiche alte Fachwerkhäuser. Von ehemaliger Burg zwei Tortürme, zwei Wohngebäude (Staffelgiebel, 1487).
Museum im Amtshaus.
Grünsfeldhausen: Kath. Kapelle St. Achatius (Doppeloktogonkapelle aus de
Stauferzeit, 1180-1210). Glockenturm. Kapelle in Grube mit Ringmauer (1903-1908). 
Fragmente spätromanischer Malerei (thronender Christus, Maria-Ecclesia), 
Johannes d. T.). 
Krensheim: Kath. Pfarrkirche St. Ägidius (1753) nach Plan von Balthasar Neumann, 1938 erweitert. Barockausstattung. 
Krützbrunn: Kath. Kirche (1717). Chorraum neu 1979. Barocke Figuren (Gottesmutter, St. Rochus, St.  Wendelin). Glasfenster.
Paimar: Kath. Pfarrkirche (19. Jahrh.) im Empirestil. 
Zimmern: Kath. Pfarrkirche St. Margareta (1768, Werk von J. M. Fischer). Hochaltar (1779), Seitenaltäre (1782), spätbarocker Kreuzweg. 

IGERSHEIM - MTK

Burg Neuhaus (ehemaliger Amtssitz des Deutschordens mit Waffen- und 
Schatzkammer).
Kath. Pfarrkirche St. Michael, neuromanisch (1880), Glasfenster (1888, 1970). Gotische Madonna, barocke Figuren,  Denkmal. 
Bernsfelden: Kath. Kirche St. Franziskus, neugotisch (1867). Schablonenmalerei.
Harthausen: Kath. Pfarrkirche St. Ägidius (1747). Barockausstattung. Altarbild (1749).
Neuses: Kath. Pfarrkirche St. Antonius (18. Jahrh.). Spätbarocke Ausstattung. Heiligenbilder an Emporenbrüstung. 

ILSHOFEN - SHA

Haller Torturm, 1609, mit Masken und Wappen (KULTURm), Reste der Stadtbefestigung.
Evang. Stadtkirche St. Petronella, 1830 neu erbaut, gotischer Ostturm. 
Eckartshausen:
Obersteinach: Evang. Pfarrkirche St. Peter und Paul. Kirchenbrand 1634. Neubau renoviert 1757, Kirchturm neu errichtet. Renovierung 1964, dabei Öffnung des alten Turmchors. 
Pfarrhaus (1774) mit Backhaus (1775).
Altenberg: Evang. Pfarrkirche seit 1708 (1446 Filiakapelle von Orlach). Rokokokirche (1773), Stuckdecke. Kanzelwand aufgehoben.
Ruppertshofen: Evang. Pfarrkirche St. Martin, gotischer Bestand um 1620 verändert, Schiff erhielt Fachwerkaufsatz, Turm flachgedeckt. Renovierung 1968/69.
Leofels: Ruine einer staufischen Reichsburg (13. Jahrh.). Halsgraben, Brücke, oberes Tor. Mantelmauer. Wohn- und Saalbauten, Bergfried bis auf Mauerreste abgebrochen .Ehemalige Kemnate mit frühgotischen Fenstern. Ehemaliger Saalbau mit gotischen Fenstern (ähnlich der Stauferburg Celano in Italien (1915 durch Erdbeben zerstört). Bergfried 1707 beschädigt (Blitzschlag), 1785 abgebrochen (bis auf Stumpf). 1864 Abbruch der Aufbauten. Renovierung der Ruine 197 (Stauferjahr). 
Oberaspach: Evang. Pfarrkirche St. Kilian (1533 geweiht). 1680 Wiederherstellung, 1756 erweitert. Kanzelwand 1960 beseitigt, romanischer Turmchor wieder frei. 

INGELFINGEN - HOK

Altertümliches Stadtbild. Neues Schloß (1705-1712),  zur ehemaligen Gartenseite offene Dreiflügelanlage. Schloßgarten (Kurpark). 
Mariannenvorstadt (1782). . 
Evang. Pfarrkirche St. Nikolaus, romanischer Turm (1239), spätgotischer Chor mit  Netzgewölbe (1500). Schiff  (flachgedeckter Saal) und Chor spätgotisch. Umbau 1738. Gruft (Hohenlohe-Ingelfingen) 1717, erweitert 1832. Glasmalereien (1450). Romanische Steintafel (Erzengel Michael). 
Evang. Friedhofskapelle (1518, Feldkapelle). Renoviert 1977/78.
Muschelkalkmuseum Hagdorn - Stadt Ingelfingen.
Burg Lichteneck, Ruine aus dem 13. Jahrh.
Diebach: Kath. Kirche St. Josef (1711/14), schlichter Saal, erbaut durch Kloster Schöntal. Kreuzwegstationen (18. Jahrh.).
Dörrenzimmern: Evang. Pfarrkirche St. Kilian, Kolonat und Totnan (1832). Altarkanzel.
Eberstal: Kath. Pfarrkirche St. Rochus (1923). Glasfenster.
Hermuthausen: Evang. Kirche, flachgedeckter Saal (1612) an spätgotischem Turm. Altarkreuz von H. J. Sommer (1720).
Weldingsfelden: Kath. Pfarrkirche St. Bartholomäus, einschiffige Saalkirche im Jugendstil (1902/03).

KIRCHBERG AN DER JAGST - SHA

Vierflügelanlage (1590-1587), Eckbastionen, Querbau mit Saal, Renaissance. Umbau mit Erweiterungen in der Barockzeit (1738 ff. nach Plänen von Leopold Retti) mit offenem Ehrenhof, Wachhaus, Marstall und Witwenbau. 
Neuer Weg mit Gartenhäuschen (Landschaftsmalerei). Hofgarten, ehemalige Barockanlage mit Orangerie (um 1750). 
Evang. Stadtkirche (an Stelle alter Kirche  von 1611 Neubau 1730 mit Barockausstattung, Kanzelwand). Kirchturm ehemaliger Wehrturm. Kirche nach Brand 1929 Neubau mit Art Deco-Ausstattung.
Stadtturm (1400) mit Kirchenglocken, Reste der Stadtbefestigung, Stadttor. Kornhaus. Altes Schulhaus (1748). Sandelsches Museum. Langer Bau (1831).
Alter Friedhof, zahlreiche Grabdenkmäler (17./19. Jahrh.).
Gaggstatt: An Stelle alter Kapelle (1544) zum hl. Kreuz doppeltürmige Jugendstilkirche von Theodor Fischer (1904/05). Pfarrhaus (1654), Geburthaus von August Ludwig Schlözer /1735).  Pfarrscheuer jetzt evang. Gemeindehaus.
Mistlau: Spätgotische Kirche St. Nikolaus, 1791 erweitert. Reicher Freskenzyklus (15. Jh.): Szenen aus dem Leben des St. Nikolaus, Passion Christi, Evangelistensymbole, Heilige, Wappen. Wandtabernakel. Holzplastiken, Grabdenkmal. 
Lobenhausen: Ehemalige Burg der Grafen von Lobenhausen (11. Jahrh.). Teile der Umfassungsmauer. Kapelle St. Johannes, romanischer Rechteckbau mit Apsis. Grabdenkmal.
Hornberg: Schloß (Freiherren von Crailsheim). Schildmauer und Bergfried aus Stauferzeit. Wohngebäude mit Treppenturm (16. Jahrh.). Privatbesitz.
Evang. Kirche (1873).
Lendsiedel: Evang. Pfarrkirche St. Stephanus (1511), mit romanischen Mauerresten. Chor mit Netzrippen. Sakramentshaus (1517), Steinkanzel. Barockorgel (1702). Zahlreiche Epitaphien (von Crailsheim) und Grabdenkmäler.

KÖNIGHEIM - TBB

Kath. Pfarrkirche St. Martin (Pläne von Balthasar Neumann), stattlicher Saalbau (1752/56), 
Holzkreuz mit Corpus (um 1480), Kreuzweg in Hinterglasmalerei. Spätgotischer Ölberg (1499, Tilmann Riemenschneider-Werkstatt zugeschrieben).
Friedhofkapelle (Erwähnung 1390), spätgotisch/barock, spätgotische  Wandmalereien (nach 1500): Passion Christi.
Fachwerk-Rathaus. Mariensäule.
Jüdischer Friedhof (1875).
Brehmen: Evang. Kirche (1802).
Kath. Kirche St. Kilian (1756).
Gissigheim: Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (1840), neu gestaltet 1960. Kath. Schutzengelkapelle (1710). Barockaltar, Gemälde (1744), Weihnachtsbild (1863). Barockfiguren. Jüdischer Friedhof (1875).
Pülfringen: Kath. Kirche St. Kilian, neuromanisch (1846).

          KRAUTHEIM - HOK
Burg 1525 zerstört, Reste verfallen. Restaurierung 1888/89. Burgruine, Reste der alten
Anlage. Bergfried hinter der Mantelmauer. Palas. Spätromanische Burgkapelle (um 1230), quadratisches Schiff, Herrschaftsempore. Kapitälle mit reichem Schmuck. Frühgotisches Portal. Burgmuseum.
Johanniterhaus: Johanniter-Museum.
Kath. Pfarrkirche zur Himmelfahrt Mariä, Langhaus neu erbaut 1660. erweitert 1846. 1974-1976 umgebaut. Längswand und gotischer Chorturm  mit St. Anna-Kapelle von alter Kirche. Neu: Zelebrationsaltar, Bronzeplastik, Glasfenster.  Barock: Marienleben in Kreuzesform. Hochaltar, Alabasteraltäre, Figuren, Kreuzwegbilder (1730).
Kapelle St. Wolfgang (um 1500) im Tal. 
Götz-Gedenkstein (an Straße nach Klepsau).
Jüdischer Friedhof (18. Jahrh.).
Altkrautheim: Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Chorturmkirche (1322), umgebaut 1528, restauriert 1900. Neues Seitenschiff (1971). Sakramenshäuschen (14. Jahrh.). Gotische, barocke Figuren. Gedenkstein im Chorturm (1322). Fresken (1609). Denkmäler (16. Jahrh.). 
Gommersdorf: Kath. Kirche Johannes Baptist (erbaut 1591/92), vergrößert 1753, 1893. Barockfiguren. Grabdenkmal außen.
Kath. Pfarrhaus (1596), Renaissancestil, ehemals Sommerresidenz der Äbte von Schöntal.
Horrenbach: Kath. Filiakirche St. Valentin, Neubau 1684. 
Klepsau: Kath. Pfarrkirche St. Georg (1716/17). Barockausstattung.
Gräberfeld aus Merowingerzeit (600-650 n. Chr.) freigelegt (1964), über 60 Gräber.
Neunstetten: Evang. Pfarrkirche (1757). Schloß (1568).
Oberginsbach: Kath. Kirche Corpus Christi, neuromanisch (1845-1847). Heiligenfiguren von J. A. Sommer. Glasfenster (1965).
Oberndorf: Kath. Filiakirche St. Valentin (1706/07).
Unterginsbach: Kath. Kapelle St. Johannes Baptist (Mitte 12. Jahrh. erbaut, erstmal genannt 1598), mehrfach umgebaut. Fragment eines romanischen Wandbildes (12. Jahrh.), Opferung Isaacs.

KRESSBERG - SHA

Leukershausen: Evang. Pfarrkirche St. Johannes des. Evangelisten, Schiff von 1755/56. Turmchor mit spätgotischem Farbrelief (Christus als Weltenrichter, zwölf Apostel). Turm 1730 erhöht. Kirche vollständig 1966/67 erneuert.
Mariäkappel: Evang. Pfarrkirche St. Maria (1480/81), ehemalige Wallfahrtskirche, achtseitig geschlossener Chor, Langhaus (1523). Nordturm und Chor 1573 umgestaltet in Fachwerk. Fünf Scheiben mittelalterlicher Glasmalerei. Wandtabernakel, Taufstein (1481). Holzplastiken. Wandbild St. Christopherus (1953 freigelegt). Spätgotischem Flügelaltar 
(Anfang 16. Jahrh.). Maria mit Kind, auf Mondsichel. Halbreliefs, Gemälde. Grabsteine.
Marktlustenau: Evang. Pfarrkirche St. Georg. Romanische Turmchoranlage, spätgotisches Netzrippengewölbe im Chor. Langhaus (1749), umgestaltet 1970.
Kath. Pfarrkirche (1896). 
Auf dem Kreßberg: Wallfahrtskirche (1723), Gnadenbild. Grabdenkmal. 
Tempelhof: Schloßanlage (1608) mit vier Ecktürmen. Wappen (von Knöringen und Buchholz). Rittergut, seit 1843  "Kinderrettungsanstalt", Lehrerseminar (1845-1922). Evang. Jugend- und Kinderheim. 
Waldtann: Evang. Pfarrkirche St. Ägdius (St. Gilg), Turmchor. Steinerne Altarmensa. Ägidius-Statue (1480), Taufstein. Barocker Hochaltar (um 1700) mit Kreuzigungsgruppe, Mose und Paulus. Barockkanzel. Grabdenkmäler (spätgotisch für Hopfer, 1775 für Berlin). Fachwerk von 1790 freigelegt 1951. Pfarrhaus (1841). 

KÜLSHEIM - TBB

Altes Schloß (Abschnittsburg mit viereckigem Grundriß). Romanischer Bergfried (um 1200). Gebäude 16. Jahrh. Umlaufender Wehrgang. Am Hauptbau Chorerker mit Fratzenskulptur. 
Kath. Pfarrkirche St. Martin, spätgotischer Chor (1497), Turm (1471), Untergeschoß 1200. Modernes Schiff, hohes Satteldach. Altarausstattung 1774. Ölberggruppe. Reliefartiges Bild (1472) über Seitenportal: Martin teilt den Mantel. Neubau von 1954.
Katharinenkapelle (1439-1444), Chor mit freigelegter Wandmalerei (Katharinenlegende). Neugotisch restauriert (1895). Gegenüber barocke Mariensäule (1739). 
Rathaus, freistehender Bau mit Fachwerkgeschossen (1522).
Stadt der Brunnen (16 Brunnen). Rathausbrunnen (1537). Dreischalenbrunnen (1480). 
Eiersheim: Kath. Pfarrkirche St. Margarete (1831). Gotische Turmkapelle (1515). Klassizistische Inneneinrichtung. Farbglasfenster (1969).
Hundheim: Kath. Pfarrkirche St. Margarita (1787/88). Frühklassizistischer  einschiffiger Bau mit Frontturm. Klassizistischer Hochaltar mit Baldachin. Ummauerter Kirchhof.
Steinbach: Kath. Filialkirche St. Peter und Paul, neugotisch 1904/05. Farbglasfenster (1970).
Uissigheim: Kath. Kirche St. Laurentius, neuromanisch (1847), spätromanischer Chorturm. Barocke Figuren. Denkmal (14. Jahrh.).
Kath. Dreifaltigkeitskirche, neugotisch, Wallfahrtskapelle in den Weinbergen. Kreuzwegstationen. 

KÜNZELSAU - HOK

Schloß Bartenau (1679 Umbau aus einer  Wasserburg), ehemaliges Schloß der Hohenlohe, jetzt Gymnasium mit  Internat. Spätrenaissance, Ecktürme, Säulenhof. 
Evang. Johanneskirche St. Johannes Baptist, hochgotischer Chorturm. Langhaus von Georg Kern  (1612-1617). Kanzel mit Alabasterfiguren von Leonhard Kern (1617), Triumphkreuz von Johann Jacob Sommer (1704), Orgelprospekt von Johann Andreas Sommer (1766-1768).
Rathaus, Fachwerkbau (1548).
Hirschwirtscheuer - Museum für die Kuenstlerfamilie Sommer.
Wohnhaus der Familie Sommer (Schloßplatz 9) im süddeutschen Barock 
(Schloßplatz 9). Johannesapotheke mit bildhauerarbeiten (Hauptstraße 54).
Komburger Bau (Schnurgasse 16). Würzburger Bau, erbaut um 1710 (Hauptstraße  24). Morsbacher Tor, einzig erhaltenes Stadttor von dreien, erste Erwähnung 1525.
Schnurgasse 26). Patrizierhaus, erbaut um 1650 (Kirchplatz 5). Elternhaus des Schriftstellers Hermann Lenz (Keltergasse 6). Synagogengedenkstein, errichtet 
1986, in der Nähe der bis 1938 bestehenden Synagoge (Konsul-Ueble-Straße). 
Kath. Kirche St. Josef (1910).
Kath. Pfarrkirche St. Paul (1964). Spätgotisches Kreuz.
Friedhofkapelle (1575), Denkmäler.
Wartturm, vermutlich 1488 erbaut, Schutz zwischen Stetten und Hohenlohe.
Künzelsauer Bergbahn, 1 km lange Standseilbahn zwischen Innenstadt und Baugebiet Taläcker.
Nagelsberg: Burgreste, vermutlich 13. Jahrh., Einsturz des Bergfrieds 1822, Brand 1847. Ruine Zarge, Mauerreste eines ehemals festen Hauses, Ruine seit dem 14. Jahrh. (vermutlich 1090 Sitz der Mechthild von Stein).
Kath. Kirche St. Jakobus (1607), erweitert 1680. Barockausstattung. 
Kath. Chistuskirche (1973-1974), Fertigbauweise
Amrichshausen: Kath. Pfarrkirche St. Maria (1614-1625). Westturmanlage mit quadratischem Saal und Chor, Kreuzrippengewölbe (Juliusstil). Spätbarocke Innenausstattung, Hochaltar, Figuren von A. Sommer (1754). Altarkreuz in Bronze (um 1130).
Belsenberg: Evang. Pfarrkirche, Langhaus (18. Jahrh.), tonnengewölbter Chor (13. Jahrh.), Fresken (1420) freigelegt 1951. 
Gaisbach: Museum Wuerth.
Kocherstetten: Evang. Pfarrkirche St. Maria, Chorturmanlage (um 1510), Ausstattung um 1620. Im Tonnengewölbe hochgotische Wandmalereien (um 1350). Denkmäler (16.-18. Jahrh.) Familie von Stetten.
Burg und Schloß Stetten: besterhaltene Burganlage über dem Kochertal. Unregelmäßige Viereckanlage mit Schildmauer und Bergfried. Erster Bau 12. Jahrh., heutiger  Bestand um 1400. Burgkapelle, spätgotischer Chor (1436). Altarkreuz  von Hans Jakob Sommer (1676/77). Barockschloß auf Fundamenten ehemaliger Vorburg.
Morsbach: Evang. Kirche St. Alban und Wendelin (frühes 14. Jahrh.), gotische Chorturmkirche, Wehrturm. Spätgotische Fresken im tonnengewölbten Chor, freigelegt 1958. Spätbarockes Altarkreuz. 

KUPFERZELL - HOK

Ehemaliges Residenzschloß der Fürsten Hohenlohe-Schillingsfürst (1721-1727). Im Stil eines Herrenhauses, zwei- bis dreistöckige Gebäude hufeisenförmig um größeren Hof. Portal (Wappen). Kapelle (1726). Anlage heute Akademie. Schloßpark frei zugänglich. 
Evang. Pfarrkirche. Schiff Neubau 17. Jahr., Schiff und Chor 1799/1800. Erweiterung 1900 in neuromanischem Stil. Quadratischer Chorturm, teils romanisch, 1612 umgebaut, 1731 erhöht. Innenausstattung neugotisch (1861). 
Kath. Kirche St. Michael (1902), neuromanisch.
Neuapostolische Kirche (1958). 
Am Marktplatz ehemaliges Amtshaus (1713), Tor, Flankentürmchen. Apotheke (1800) mit Mansardendach, verzierte Fassade.
Auf dem Friedhof Grabstätten :Pfarrer Johann Georg Friedrich Hartmann Mayer (Pfarrer, Förderer der Landwirtschaft im Hohenloher Land, "Gipsapostel", 171-1798);  Carl Julius Weber (Schriftsteller, 1767-1832).
Eschental: Evang. Pfarrkirche St. Kilian, neugotisch (1873/75), an Stelle älterer Kirche. 
Westernach: Evang. Filialkirche (1575), einschiffig auf romanischen Chorfundamenten. 

LANGENBURG - SHA

Evang. Stadtkirche, ehemals Wallfahrtskapelle zum hl. Blut, Neubau um 1500. Spätgotischer Chor (1508), Langhaus mit Westturm (1610).  Glasmalereien, Nürnberger Werkstatt ( 1499). Stifterfiguren, Heiligenbilder, Kreuzigungsgruppe. Grabdenkmäler. Ehemaliger Hochaltar mit Darstellung "Augsburger Konfession" in Predella (um 1650). Grabtumba mit Alabasterfiguren und Schlachtszenen (Graf Philipp Ernst und Gemahlin, von Michael Kern, 1629), Herrschaftslaube.
Historische Innenstadt, Fachwerkbauten. Gräfliches Witwenhaus  mit Treppengiebel (1585). Stadttor  mit Rundturm (1620). Rathaus, 1779 (Geburtshaus von Carl Julius Weber). Ehemalige Lateinschule. Dekanatsgebäude (Erinnerungstafel an Agnes Günther, † 1911). Hofapotheke (1782). Natur- und Heimatmuseum.
Schloß mit Hofgarten, Zehntscheuer, Marstall. Schloß und Schloßmuseum. Deutsches Automuseum.
Bächlingen: Evang. Pfarrkirche im ummauerten Friedhof, Urkirche. Chorturm. Im Chor Fresken (14. Jahrh.): Weltenrichter, Szenen aus dem Leben Jesu, Evangelisten und deren Symbole, die klugen und törichten Jungfrauen. Im Langhaus: Grabmal für  Rezzo von Bacholingen (†1320). Karner (unter Sakristei). Außen "Rätselstein".
Wiederhergestellte Archenbrücke.
Unterregenbach: Holzarchenbrücke.
Evang. Pfarrkirche St. Veit, einschiffige Saalkirche (14./15. Jahrh.) Von Vorgängerkirche (um 800) unter der Kirche Kreuzkanäle (Taufanlage oder Reliquiengräber), Reste einer Glockengußanlage von 1446 (zugänglich). Wandgemälde: Madonna (um 1250), spätgotische Bildreihen.
Pfarrhaus. Im Keller Hallenkrypta einer Basilika mit älteren Kapitellen. Dokumentation und Funde im Grabungsmuseum in alter Schule. 

LAUDA - KÖNIGSHOFEN - MTK

Historische Altstadt mit Fachwerkbauten. Von der Stadtbefestigung oberes Tor (1496) und Rundturm nördlich der Pfarrkirche erhalten. Heimatmuseum.
Kath. Pfarrkirche St. Jakobus, dreischiffige Pfeilerbasilika, Neubau nach Brand 1694, gotischer Chor und Turm. Renaissanceportal (1606). Erweitert 1953-1955. Barocke Ausstattung. Ölberggruppe.
Kath. Heiligblutkapelle (angeblich errichtet 1283 als Sühnekirchlein), 1683 erneuert. Abendmahlbild (1683).
Liebfrauenkapelle auf dem Friedhof, Neubau 1613-1617. Renaissanceportal (von Michael Kern). Figuren (Rokoko). Gemalte Decke (1890).
Evang. Kirche, neuromanisch (1906).
Beckstein: Kath. Kirche (um 1600). Chor mit Tabernakel (1972). 
Mehrfach ausgezeichnet mit Medaillen im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".
Deubach: Kath. Kirche St. Antonius (19. Jahrh.).
Gerlachsheim: Kath. Pfarrkirche Heiligkreuz. Klosterkirche (1723-1730), erbaut von Prämonstratensern, dreischiffige Pfeilerbasilika, kurzes Querschiff. Über Vierung Kuppel mit Laterne. Deckenbilder. Tabernakel im Hochaltar (1738). Chorgestühl (um 1750). Kanzel Rokoko (1788). Orgel (1754). Kreuzwegstationen. 
Ehemalige Klostergebäude (Altersheim). Davor Freigruppe (1751) mit Maria.
Barockbrücke über Grünbach (Heiligenfiguren). 
Heckfeld: Kath. Kirche St. Vitus (1894), umgestaltet 1970. Turm teilweise romanisch, Obergeschoß spätgotisch. Romanisches Relief. Neue Glasfenster.
Königshofen: Kath. Pfarrkirche St. Mauritius, klassizistischer Neubau 1836, mit romanischem Westturm (um 1200). Barocke Ausstattung, Hochaltar (Bild Christi Himmelfahrt). 
Steinhaus mit Fachwerk, 1544 (vor der Kirche).
Marbach: Kath. Pfarrkirche St. Josef (1782), Turm von 1558. Ausstattung Rokoko/Klassizismus. Bänke (1758), Vesperbild (um 1790). 
Messelhausen: Kath. Pfarrkirche St. Burkhard (1595). Turmportal im Renaissancestil. Wandtabernakel, Apostelaltar (Stiftung von Bischof Julius Echter). Kanzelkorb (1600), Mosesfigur (1718). Hochaltar (1717): Enthauptung Johannes des Täufers. Seitenaltar (1750). Barockes Denkmal (1732). 
Schloß (1740-1743) der Herren von Zobel.
Oberbalbach: Kath. Pfarrkirche St. Georg (1738). Barocke Ausstattung. Hochaltar: St. Georg, Figur aus Riemenschneider-Schule.
Oberlauda: Kath. Pfarrkirche St. Martin (1790). Spätbarocke Ausstattung.
Mühlrad, größtes Süddeutschlands (Durchmesser: 14,8 m).
Sachsenflur: Altes Schlößchen.
Evang. Kirche (1785). Gemälde an Emporenbrüstung.
Unterbalbach: Kath. Pfarrkirche  St. Markus (1824), Weinbrennerstil. Spätbarocke Ausstattung. 
Jüdischer Friedhof (seit 1590).

MAINHARDT - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Veit (1848-1850) neu erbaut von Immanuel Pflüger. Verkleinert durch Einbau einer Trennwand (Klinkermosaik). 
Schloß (17. Jahrh.), Wohnhaus. Roemermuseum.
Kastell Mainhardt, teilweise überbaut. Südwestecke ausgegraben. Lagerdorf 1967 angeschnitten. 21 Fundstellen. Kleinkastell 1975 ausgegraben.
Museum Mainhardt - Uhren,Technik und mehr.
Bubenorbis: Evang. Pfarrkirche St. Margareta, Turmchor (1485). Flügelaltar mit Holzfiguren (Maria mit Kind, St. Wendelin, Barbara). Predella (Brustbilder der Apostel). Altarkruzifix (1680). Kanzeldeckel (1597).
Geißelhardt: Evang. Kirche (1873-1875), Sandsteinbau. Seit 1881 Pfarrei. 
Gailsbach: Römischer Wachturm (Rekonstruktion) am Limes. Pahl-Museum.

MICHELBACH AN DER  BILZ - SHA

Schloß, ehemals Witwenbau (1610/23) für Dorothea, Gemahlin des Schenken Wilhelm zu Obersontheim.  Dreistöckige Schloßgebäude und Flügelbauten umschließen Innenhof. Treppenturm (1771) mit Sonnenuhr. 1926 Landerziehungsheim Ludwig Wunder, seit 1945 Aufbaugymnasium der evang. Landeskirche.
Evang. Pfarrkirche St. Martin, Turmchor (13. Jahrh.), Schiff 15. Jahrh. Wandmalereien (1517),  Kanzel mit neugotischen Füllungen. Kruzifix (1635). Grabdenkmäler. Renovierung 1955, hölzernes Tonnengewölbe in Langhaus. 

MICHELFELD - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Peter und Paul.. Romanische Chorturmanlage, mehrfach 
verändert (so 1889). Holzfiguren (um 1500), Maria mit dem Kind, hl. Drei Könige, Petrus und Paulus, Christus am Kreuz. Grabsteine. Wehrkirchhof.
Gnadental: Ehemaliges Zisterzienserkloster (gegründet 1245). Klosterkirche. St. 
Maria, jetzt evang. Pfarrkirche. Kruzifix (16. Jahrh.). Orgel (1636, von Michelbach am Wald 1738). Grabdenkmäler der Stifter (13. Jahrh.), Adelheid von Hohenlohe (1342), Stiftsdamen (von Hohenlohe). Reste des Kreuzgangs auf dem Friedhof. Renovierungen 1925, 1961-1964.
Neunkirchen: Evang. Kirche St. Johannes. Spätgotisches Kruzifix.

MULFINGEN - HOK

Kath. Pfarrkirche St. Kilian, spätromanische Chorturmkirche mit gotischen und barocken    Skulpturen (Muttergottes 1360, 1490). Außen Maske (14. Jahrh.). Romanischer Bogenstein mit Fisch. 
Kath. Kapelle St. Anna (Wallfahrtskapelle, jenseits der Jagst), 1510, renoviert 1940. Flügelaltar (sogenannter Sippenaltar) aus der Riemenschneiderschule (1514). In der Predella: Christus, die Apostel.
Ailringen: Kath. Pfarrkirche St. Martin (1621-1629), errichtet durch Deutschorden im Juliusstil. Umgestaltet 1740 ff.. Deckenbild: Himmelfahrt des St. Martin. Holzbildwerke (1470 ff.). Flachrelief (1510) Christus und die 12 Apostel. 
Kath. Kapelle St. Bernhard (um 1500). Altar mit Skulptur (1520). 
Historisches Rathaus.
Buchenbach: Evang. Pfarrkirche St. Maria und aller Heiligen, Chorturmkirche (12.-13. Jahrh.). Im Chor Wandmalereien (13. Jahrh., freigelegt 1954): Heilige, Evangelistensymbole, Fabelwesen. Kreuzigungsgruppe auf Altar (1460 ff.). Denkmäler (18. Jahrh.).
Historisches Rathaus (ehemaliges Herrschaftshaus).
Schloß (14. Jahrh.). Turmartig, zwei Stockwerke in Fachwerk (Privatbesitz).
Eberbach: Evang. Kirche St. Maria (13. / 15. Jahrh.), romanischer Chorturm. Fachwerkaufbau. Umgebaut 1664, erweitert 1867.
Theodor-Haecker-Geburtshaus. 
Hollenbach: Evang. Pfarrkirche St. Stephanus. Romanisches Tonnengewölbe in Sakristei (13. Jahrh.). Chorturm, Langhaus (14. Jahr.). Im Turmchor:  Wandmalereien (13. bis 14. Jahrh.): Majestasbild, Evangelistensymbole, St. Georg. Im Langhaus: Petrusdarstellungen (um 1340/50), an Chorwand: St. Michael mi Waage, Anbetung der Könige (um 1400). Gewölbemalerei (um 1520), freigelegt 1959. Spätbaocker Altar von Johann Andreas Sommer (1748).
Gerichtslinde (eine der ältesten in Süddeutschland) neben der Kirche (Ehrenmal).
Jagstberg: Kath. Pfarrkirche St. Burkhard, um 1610, gotisierend (unter Julius  Echter), barockisiert 1765. Seitenaltäre. Pfarrhaus (1614). Ehemaliges Amtshaus.
Simprechtshausen: Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (16. Jahrh.), große Altarbilder, Barockausstattung. Kapelle (La Salette).
Staigerbach: Kath. Kapelle St. Maria (1757). Großes Steinkreuz (18. Jahrh.).
Zaisenhausen: Kath. Pfarrkirche St. Georg (1745). Barockausstattung. 

NEUENSTEIN - HOK

Schloß Neuenstein (16. Jahrh.) mit Hohenlohe-Museum und Hohenlohe-Zentralarchiv.
Evang. Stadtkirche, erstmals erwähnt 1365. Chor und Turmgeschoß von gotischer Kapelle erhalten. Unter dem Chor Gruft der Linie Hohenlohe-Neuenstein zu Neuenstein.
Eschelbach: Evang. Kiche St. Johannes (1667), anstelle älterer Bartholomäuskirche. Einschiffige Kirche, erneuert 1767.
Grünbühl: Gedenktafel (Vereinbarung zwischen den Hohenlohe und aufständischen Bauern, 11.4.1525).
Kesselfeld: Evang. Filialkirche St. Madgalena, ehemalige Wehrkirche (1607 erneuert) mit romanischen und spätgotischen Bauteilen. Nach Großbrand im Ort (1705) erneuert 1710, renoviert 1963/65. Altarkruzifix, Gestühl (17. / 18. Jahrh.).
Kirchensall: Evang. Kirche St. Maria. Schiff erbaut 1769/76, renoviert 1900, 1958. Mittelalterliche Turm aufgestockt, renoviert 1883.
Emmertshof: 750jährige Eiche.

NIEDERNHALL - HOK

Evang. Stadtkirche St. Laurentius, im Kern eine romanische Basilika mit Chorturm (1210/30). Seitenschiff gotisiert (1500). Renoviert 1955. Gotisch: Sakramentshäuschen und Taufstein (1520). Westportal mit Tympanon, Martyrium des St. Laurentius (1220/30). Kruzifix (1776) von Ph. Ch. Sommer. Kapelle auf dem Friedhof, spätgotisch, 1954 renoviert. Grabdenkmäler (14.-17. Jahrh.)
Rathaus, mächtiger Fachwerkbau (1477), durchgehende Halle im Erdgeschoß. 
Schöntalische Kelter, Hoftor (1713).
Götzenhaus, Fachwerkbau (1564), Gefachbemalung (1572).
Reste der Stadtbefestigung: Ringmauern, Türme. 
Hermersberg: Jagdschloß der Hohenlohe. Ostflügel 15. Jahrh. Treppenturm (1530/40), Mittelflügel und Torturm (1551/68). Saalflügel (1559/1610), Leitung Georg Kern,  mit Stukkaturen von Christoph Limmerich. Umgestaltung (17.(18. Jahrh.) vom Jagdschloß zum Hofgut mit Wirtschaftsgebäuden. Verkauf 1974 an Privat, renoviert. "Hermersberger Willkomm" (Trinkgefäß, Hirsch) heute im Hohenlohe-Museum Neuenstein.

NIEDERSTETTEN - MTK

Schloß Haltenbergstetten mit Jagdmuseum. Schloß 1416 erbaut,  mehrfach im 16. Jahrh. und vollständig im 17. Jahrh. umgebaut. Bewohnt von fürstlicher Familie zu Hohenlohe-Jagstberg.
Evang. Pfarrkirche St. Jakobus (13. Jahrh.), ursprünglich Chorturmkirche, davon erhalten: romanische Sockel, Friese, Westportal. Erweitert zur einschiffigen Saalkirche (1788). Flügelaltar (1510), gotische Figuren. Grabdenkmäler des 1630 erloschenen Geschlechts von Rosenberg. Romanischer Turm abgerückt, zugleich Kirchhofstor bildend, Skulptur eines Männleins. 
Friedhofkapelle, rechteckiger Chor und Westwand des Schiffes aus dem 14. Jahrh., ehemals Wallfahrtskapelle (zu Unserer Lieben Frau und zum Heiligen Blut). Westportal mit Skulpturen. Gotische Wandmalereien. Kreuz der Barockzeit.
Albert-Sammt-Zeppelin-Museum im KULT Niederstetten. Heimatmuseum. 
Jüdischer Friedhof (1680).
Sichertshausen: Evang. Kirche. Chorturmkirchlein (13. Jahrh.).
Riesenbaum (Eiche). 
Adolzhausen: Evang. Kirche, ehemals Wehrkirche, Chorturm (13. Jahrh.). Gemaltes Denkmal (1616/1626).
Herrenzimmern: Von ehemaliger Wasserburg der Herren von Zimmern (1219 - ca. 1400) im südl. Teil des Ortes noch Gräben und Mauerreste erhalten. 
Oberstetten: Evang. Pfarrkirche St. Bonifatius, romanische Chorturmkirche. Langhaus (15. Jahrh.). Dachreiter. Gotische Wandmalereien, barocker Hochaltar (1720), Taufstein (1578). Barockfigur: St. Bonifatius. 
Pfitzingen: Evang. Kirche, Turm von 1258, Anbau von 1858. Altarbild (1958).
Rinderfeld: Evang. Kirche, romanischer Chorturm, Glocke (1520). Ummauerter Friedhof. 
Alte Dorfschmiede.
Rüsselhausen: Evang. Kirche, romanische Wehrkirche. Tonnengewölbe, gotische Fresken (1250-1500). Im Schiff Figuren der 14. Nothelfer.
Vorbachzimmern: Evang. Pfarrkirche, frühgotischer Ostturm, einbezogen in Neubau 1971.
Wermuthausen: Evang. Kirche, ehemalige Wehrkirche. Klassizistische Kanzelwand. 
Kelter- und Weinbaumuseum. Moerike-Gedenkstube.
Wildentierbach: Evang. Kirche, ehemalige Wehrkirche (Karolingerkapelle). Gotische Madonna, Reste gotischer Wandmalereien. Barockaltar. Denkmäler. 
Torturm (14. Jahrh.) im befestigten Friedhof, hohe Ringmauer. Romanische Figur. 
Kleinstmuseum "Dorfarrest".

OBERROT - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Bonifatius, gotischer Turm, Neubau von 1887 auf Grundmauern von 1513, ummauerter Kirchhof. Stiftungstafel mit Wappen, Steinfiguren Maria und Gabriel. Ölberg (16. Jahrh.). Grabdenkmäler (ehemaliger Ortsadel).
Schlößlein (1738), Senft von Sulburg.
Fachwerkhäuser (17. / 18. Jahrh.).
Hausen a. d. Rot: Kath. Pfarrkirche St. Michael),  neuromanischer Neubau (1877) an Stelle von Kapelle (1696). Pietà mit Johannes und Maria. Modernes Schnitzbild St. Michael. Renovierung 1963-1965, Dachreiter ersetzt durch Campanile. 
Stielberg: Bergkapelle (1799), durch Neubau ersetzt (1952).

OBERSONTHEIM - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Cyriakus(1585/86), einschiffige Emporkirche, Langhaus und Chor  (1585/86), Sakristei (1618). Ostturm an Stelle alter Kapelle. Renaissancegotik. Epitaph des Schenk Friedrich von Limpurg (†1597) von M. Schmid (Heilbronn). Alabasterdenkmal für Schenk Vollrath (1727) von Georg Christoph Sommer. Stiftungstafel von Sem Schlör. Emporenbrand 1967. Beschädigte Orgel wiederhergestellt (1970). 
Schloß, Zweiflügelanlage mit Querbau (2. Hälfte 16. Jahrh.). Graben, Brücken, Tor (1541-1543). Saal mit Flachdecke auf geschnitzten Holzträgern im Nordwestflügel (1592). 1541-1746 Residenz der Schenken von Limpurg. Seit 1903 Besitz der Samariterstiftung Stuttgart, Alten- und Pflegeheim.
Rathaus (ehemals Kanzleigebäude, 1596), Fachwerkbau mit zwei Ecktürmen. 
Altes Schulhaus, Geburthaus des Dichters Christian Daniel Schubart (1739-1791). 
Mittelfischach: Evang. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Urbau romanisch, gotischer Turmchor. Langhaus (1595) abgebrochen 1960, Vergrößerung in Sichtbeton. Turmchor jetzt Taufkapelle. Alte Fresken aus Langhaus an neuer Altarwand und in der Taufkapelle. 
Oberfischach: Evang. Pfarrkirche St. Kilian, alte Kirche 1634 abgebrannt. Turmchor mit gotischen Formen. Taufstein (1683), Kanzel (Brüstung in Halbrelief die vier Evangelisten). Turm 1860 erhöht, romanische Steinfiguren. 
Untersontheim: Evang. Pfarrkirche zu Allen Heiligen (um 1650 St. Franziskus). Turmchor. Am Schiff Tympanon mit Sonnenscheibe, Mondsichel und lateinischem Kreuz. 

ÖHRINGEN  - HOK

Renaissanceschloß (erbaut ab 1611), mit Hofgarten, See und Tiergehege.
Mittelalterlicher Stadtkern mit historischem Marktplatz, Brunnen, Fachwerkbauten. Hofapotheke (1591), Altes Rathaus (1504) mit Erker und Fürstenstandbild, Fachwerk. Jägerhaus (1578), Gelbes Schlössle (1580), St. Anna-Kapelle (1520-1580), Haus "Burkardt" (1602).
Stiftskirche, an Stelle einer romanischen Basilika (13. Jahrh.). Heutiger Bau (1454-57), Chor, Krypta und Türme. Dreischiffiges Langhaus (1497-1501).  Kreuzgang, Hochaltar, vorzügliche Grabdenkmäler (Grafen von Hohenlohe, 16./17. Jahrh.), Krypta mit Sarkophag der Gräfin Adelheid (Mutter Kaiser Konrads II.).
Karlsvorstadt (ab 1782). Weygang-Museum.
Motor-Museum. Faszination Glas-Kunst, Museum für modernes Glas.
Baumerlenbach: Evang. Pfarrkirche (St. Salvator und St. Maria). Neubau 1737, einschiffige flachgedeckte Kirche, renoviert 166/67. Romanische Fundamente im quadratischen Chorturm (erhöht 1873). 
Cappel: Hohenlohisches Hofgut mit Lustschloß (frühklassizistisch) in Park.
Michelbach am Wald: Evang. Pfarrkirche (Nikolauskapelle 1458), Neubau 1611 (zum Teil aus Steinen der Burg Gabelstein). Erweitert 1752, 1785.
Möglingen: Evang. Kirche, Schiff 1759. Romanische, gotische Teile, sechseckiger Ostturm.
Ohrnberg: Evang. Pfarrkirche (Basilides, Quirinus, Nabor). Schiff (1601/02) durch Georg Kern, erhöht 1727, mehrfach verändert, renoviert 1950 (barocke Malerei übertüncht). Deckengemälde von Kreuzfelder (Pfedelbach). Romanischer Turmchor, gotisch umgebaut 1370, erhöht 1701.
Verrenberg: Kapelle (1723 umgebaut), seit 1840 Schul- und Rathaus. 

PFEDELBACH - HOK

Ehemaliges Wasserschloß, Renaissancebau (17. Jahrh.), auf Resten mittelalterlichem Vorgänger. Regelmäßige Vierflügelanlage um Innenhof mit Arkaden (1608-1613), bemalte Wand, Festsaal. Ecktürme. Schloßkapelle Spätbarock (1730).
Evang. Pfarrkirche St. Petrus und Paul, spätgotischer Chor (1588), umgebaut 1891/94, restauriert 1934 und 1960/61. Kanzel um 1680 mit figürlichem Schmuck. Epitaphien (von Hohenlohe). 
Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul, neugotisch (1890). 
Oberohrn: Salvator-Mundi-Kirche (ehemals Kapelle St. Christoph, 1699 neu errichtet), ältere Bauteile. Gotische Pietà (um 1400), drei Altarfiguren (um 1470).
Untersteinbach: Evang. Kirche (Kapelle zu Unserer Lieben Frau, 1368 erwähnt), umgebaut , vergrößert 1623/25. Einschiffiger, flachgedeckter Bau mit quadratischem Turmchor, romanische Baureste. 
Windischenbach: Filialkirche, einschiffig, neu ausgestattet 1679. Turm erneuert 1725.
Gleichen: Ehemalige Burg, Gewölbereste, Graben. 
Römischer Wachturm.

ROSENGARTEN - SHA

Rieden: Evang. Pfarrkirche St. Marien, ehemalige Wallfahrtskirche (nach Auffindung eines Kreuzpartikels), spätgotisch (1435-1482). Gründungsstein mit Inschrift, St. Antonius, Wasserspeier. Im Chor  vorzüglicher Hochaltar (Dehio: "Gehört zu den bedeutendsten Schnitzwerken des Gebietes"), 1510 von Hans Beuscher (Hall). Maria mit dem Kind, Petrus und Paulus. Flügelbilder aus dem Marienleben, innen in halbrelief, außen gemalt. Predella Brustbilder der Kirchenväter. Haller Wappen auf Schreinrückseite. Altaraufsatz mit Pietà, St. Katharina, St. Barbara. Seitenaltar (um 1520) mit Christus als Schmerzensmann, St. Sebastian, St. Benedikt. Drei bemalte Holzplastiken im Schiff. Wandbild (1490) St. Christopherus, 1937 restauriert. Wandtabernakel (1440), Taufstein. In Sakristei Votivbild (1440/50). Grabmal,  für von Sulburg (†1577), figürlich.
Reste der hohen Kirchhofmauer (einstige Zufluchtstätte, Asyl). 
Uttenhofen: Kapelle St. Sigismund (um 1400), erweitert um 1500. Übriggebliebener Chor Gefallenengedenkstätte, seit 1965.
Tullau:  Evang. Kirche St. Wolfgang (1476). Flügelaltar, im Schrein gotische Statuen St. Wolfgang, St. Nikolaus. Bemalte Flügel. Predella (14 Nothelfer). Wandbild (S. Christopherus).
Schloß, ehemals Wasserburg (16. bis 18. Jahrh.). Romanische Burgkapelle (13. Jahrh.). Tonnengewölbtes Schiff, gewölbter Chor. 
Westheim: Evang. Pfarrkirche St. Martin, neu erbaut 1848. Südlich davon Nikolauskapelle (1400).
Wilhelmsglück: ehemaliges Steinsalzbergwerk (1824-1900).

ROT AM SEE - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Martin, mehrfach verändert mit Ostchorturm (12. Jahrh.), gotisches Westportal. Taufstein (1606). Gemeindesaal am Chor.
Beimbach: Evang. Pfarrkirche St. Bartholomäus, ehemals Wehrkirche. Kapelle 1421 genannt. Gotischer Ostchorturm (1499), Schießscharten. Schiff erweitert 1751, Fruchtkasten. Renovierung 1962, dabei Reste einiger Wandbilder (St. Georg, St. Bartholomäus) freigelegt. Schultheißenstühle (1694, 1737).
Abschnittswall über dem Brettachtal. Abschnittswall südlich der Ruine Werdeck. 
Bemberg: Stumpf des Bergfrieds der Bebenburg (zerstört 1449).
Brettheim: Evang. Pfarrkirche St. Peter und Paul, romanischer Turmchorbau (13. Jahrh.), mehrfach nach Bränden verändert (1528, 1658, 1722). Schiff mit Kassettendecke. Neu gebaut 1911/12. Neu gebaut und renoviert 1961. Erhalten Turmchor mit gotischen Wandmalereien. Altaraufsatz, Orgel in Rokokogehäuse (18. Jahrh.).
Hilgartshausen: Evang. Kirche St. Nikolaus. Romanischer Turmchor, hochgotisches Kreuzrippengewölbe. Kreuzigungsgruppe (Frührenaissance) auf Altar. An den Wänden zwei spätgotische Altäre. Figuren, bemalte Flügel (1700, 17. Jahrh.). Wappentafeln.
Hausen am Bach: Evang. Pfarrkirche St. Magdalena (genannt 1290). Einschiffiger Chorturmbau (16. Jahrh.), wiederholt umgebaut (1649-1654). Auf Altar spätgotische Kreuzigungsgruppe.
Buch: Evang. Kirche St. Martin (Filialkapelle), romanische und gotische Baureste. Altarschrein mit Christus als Schmerzensmann, Reiterstatue des St. Martin (ohne Bettler). Seitenflügel mit Halbrelief. Plastiken (Maria mit Ährenkleid). Gestühl, Scherengitterbrüstung spätgotisch. 
Reubach: Evang. Pfarrkirche St. Maria. Erhalten Chorturm mit Kreuzrippengewölbe. Südtor (1589). Kruzifix (St. Peter und Paul, 19. Jahrh.). Reste der Kirchhofummauerung (Treppenaufgang, Tor).
Reubacher Heimatmuseum.
Kleinansbach: Evang. Kirche St. Nikolas, romanische Turmchoranlage. Im Schiff Felderdecke (18. Jahrh.). Südtür mit Beschlagwerk. Romanische Altarmensa mit spätgotischem Flügelaltar, Schnitzfiguren.
Reinsbürg: Jagsschlößchen (1730), an Stelle mittelalterlicher Wasserburg. Ehemals Wildmeisterei (Inschrifttafel). Privatbesitz. 
Musdorf: Evang. Kirche St. Michael, frühgotische Turmchoranlage, verändert durch Umbau,  im Friedhof.

SATTELDORF - SHA

Evang. Pfarrkirche (St. Nikolaus ?). Turmchor von Kapelle (14. Jahrh.). Umbau 1512, Turmerhöhung (1712), Verlängerung des Schiffes. Altar, kreuzigungsgruppe (1729). Kanzel mit Einlegearbeiten. Renovierungen (1961-1964).
Burleswagen: Schloß, Reste einer Doppelburganlage. Stumpf des Bergfrieds (12. Jahrh.), Steinhaus, Ecktürmchen (16./17. Jahrh.). Schloßkapelle (Grabstein von Dornheim). Wohngebäude von 1936. Privatbesitz.
Ellrichshausen: Evang. Pfarrkirche St. Johannes der Evangelist. Saalbau (1749). Kanzelwand. Renovierung 1971.
Gröningen: Evang. Pfarrkirche St. Kilian. Spätromanische Chorturmanlage, Erweiterungen im 18. Jahrh. (1710-1716 Schiff erweitert, Turm umgebaut). Grabdenkmäler (von Crailsheim, Pfarrer). 
Schloß, Renaissancebau (Giebel, Fries, Dacherker, 17. Jahrh.), Allianzwappen (Crailsheim-Berlichingen).
Historische Hammerschmiede.
Bölgental: Anhäuser Mauer. Reste der nördlichen Seitenwand einer Klosterkirche (14. Jahrh.) mit Denkmälern der Herren von Bebenburg. Klostergebäude abgebrochen (ab 1700). 
Bronnolzheim: Evang. Kirche zu Unserer Lieben Frau (15. Jahrh.). Obere Turmgeschosse (1709), Schiff (1759). Am Turm Mohrenkopf, Wappen (Herren von Crailsheim). 

SCHÖNTAL - HOK

Kloster Schöntal, ehemalige Zisterzienserabtei (1157). Ringmauern mit Torturm und Ecktürmen, frühgotische Torkapelle St. Kilian (1310-1320); aus der Renaissancezeit Wirtschaftsgebäude und Alte Abtei (1617-1618). 
Klosterkirche (1708-1736), dreischiffige Hallenkirche, nach Entwurf von Leonhard Dientzenhofer, geweiht 1736. Prächtige Innenausstattung: Alabasteraltäre von M. und L. Kern (Forchtenberg), 1628-1644. Chorgitter. 
Kreuzgang, Grablege der Familie von Berlichingen, Grab des Ritters Götz von Berlichingen. Neue Abtei (1737-1749), Knittelverse, reich geschmücktes barockes Treppenhaus, Ordenssaal (303 kleine Bilder), Abtszimmer. Jetzt Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 
Infozentrum mit Museum (Geschichte des Klosters Schöntal). 
Evang. Torkapelle St. Kilian (14. Jahrh.).
Heiligrabkapelle auf dem Kreuzberg (1716-1720), schlankes Oktogon mit überhöhter Kuppel von Balthasar Neumann, erbaut von Bernhard Schießer.
Steinerne Jagstbrücke (1609), am ersten Pfeiler Sonnenuhr.
Storchenturm (14./15. Jahrh.), Aussichtsturm Reste eines Rundturms.
Neusaß: Kath. Wallfahrtskirche, spätgotisch,  umgebaut 1667, Chor mit Kreuzgratgewölbe. Im Juendstilschrein Wallfahrtsbild (Vesperbild, 1470-1480). Stehende Madonna (1450). 1000jährige Linde.
Aschhausen: Reste einer Burg (13./14. Jahrh.) mit Bergfried (Stauferzeit), Barockschloß, ehemals Jagdschloß der Äbte von Schöntal. Prälatenschloß (19. Jahrh.), runde Ecktürme. Schloßgarten mit gotischer Marienfigur. Heute Besitz der Grafen von Zeppelin. 
Kath. Kirche St. Georg (1833-1834), klassizistischer Bau.
Mühle (1573), Pfarrhaus (18. Jahrh.), Pumpstation (1894).
Berlichingen: Schloß, turmartiges, dreigeschossiges Steinhaus (17. Jahrh.). Stammburg der Herren von Berlichingen.
Kath. Pfarrkirche St. Sebastian (1842), neugotisch. Barocke Figuren (Werkstatt Kern).
Jüdischer Friedhof (1659).
Bieringen: Wasserschloß (Pfarrhaus), ehemalige Sommerresidenz der Äbte von Schöntal (16.-18. Jahrh.). 
Kath. Pfarrkirche St. Kilian (1722-1723). Turm von 1419. Spätbarocke Ausstattung.
Marlach: Kath. Pfarrkirche St. Georg (Mitte 18. Jahrh.). Krippenproszenium im Rokokostil. Heiligkreuzkapelle Altdorf  (14. Jahrh.) mit Choranbau (1700).
Oberkessach:  Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist (1782 erweitert). Spätbarocke Ausstattung.
Pfarrhaus, Fachwerkbau (1609-1610).
Limes.
Rossach: Schloß, von alter Burg nur Reste, Ringmauern und Türme, im 30jährigen Krieg zerstört.
Sindeldorf: Kath. Pfarrkirche St. Maria (19. Jahrh.). Hochrelief eines Engels (1400), außen.
Westernhausen: Kath. Pfarrkirche St. Martin und Sebastian (1225; 1744). Barocke Ausstattung. 
Ruine Stein., Mauerreste eines Steinschlosses (14. Jahrh.).
Winzenhofen: Kath. Kirche (14. Jahrh.), umgebaut 1724, vergrößert 1900. 

SCHROZBERG - SHA

Schloß, vom 15. bis 17. Jahrh. in drei Bauperioden als Dreiflügelanlage errichtet, ehemals von  Wassergräben umgeben. Im Innenhof Berlichinger Turm, Treppenturm mit barocker Haube. Westflügel mit Eckturm. Heute Sitz der Stadtverwaltung (mit Ortsbücherei und Festhalle).
Evang. Pfarrkirche, (Kapelle St. Simon und Judas, 1453 erwähnt), 1614 ne erbaut, Turmchor beibehalten, gotisierende Renaissance. Zwiebelturm. Im Innern Renaissanceausmalung, Altargemälde (Abendmahlsszene), Reliefgrabdenkmäler (von Berlichingen, von Hohenlohe). Wappenstein über Westportal.
Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (1955/56).
Bartenstein: Barockschloß (1711), dreiflügelige Anlage, offener Ehrenhof mit Röhrenbrunnen. Mittelbau mit zweiläufigem Treppenhaus, Repräsentationsräume. Vorgängerburg 1252, 1632 zerstört. Im Nordflügel kath. Kirche St. Philippus (1716 geweiht, Kapelle 1422), Barockausstattung (drei Altäre, Herrschafts- und Orgelempore). Deckenfresko. renoviert 1951. Glockenturm mit Umgang (1726-1728). 
Museum Schloß Bartenstein mit Kunstkammer.
Ehemaliger Hofgarten mit Pavillon. Riedbacher Tor. Friedhof mit Barock-Kruzifix, Mahnmal "Kreuz von Bartenstein".
Ettenhausen: Evang. Pfarrkirche, Saalbau (1795), Ansbacher Barock, Kanzelwand. Ostturm aus alter Kapelle (1334).
Heiligenbronn: Evang. Kirche St. Sebastian, gotischer Chor. Altar mit Holzrelief (Abendmahl) und Kreuzigungsgruppe. Geschnitztes Gestühl (1512), geschuppte Emporensäule (1594). Taufstein (1612), Kanzel (1701). 
Krailshausen: Evang. Pfarrkirche St. Martin, wiederholt verändert. Turmchor (14. Jahrh.). Im Schiff gotische Fresken.
Leuzendorf: Evang. Pfarrkirche St. Albanus. (Ursprüngliche Kapelle vergrößert 1346, 1929). Altar (1796) mit Kruzifix und Abendmahlsbild. Kanzel mit vier Evangelisten. Taufstein, Orgel (18. Jahrh.). Kriegsschäden 1945.
Riedbach: Evang. Kirche St. Aegidius, Kirchenschiff in Achteckform (1762), Altarkruzifix. Turmchor mit Kreuzrippengewölbe von alter Kapelle (14. Jahrh.). Schmalfelden: Evang. Pfarrkirche St. Laurentius (Schiff in Kreuzform 1855), umgebaut 1964/65. Romanischer Turmchor mit gotischen Veränderungen. Fresken. Schlußstein in Sakristei (Christuskopf). 
Spielbach: Evang. Pfarrkirche St. Eucharius, ehemals spätgotische Kapelle, im 19. Jahrh. verändert, Schiff (1871). Ostturmchor. Sakramentsnische. Fresken (1450, Jesus im Tempel). Tonnengewölbte Sakristei.

SCHWÄBISCH HALL - SHA

Malerische Altstadt mit verwinkelten Straßen und Gassen, mit alten Fachwerkhäusern und romantischer Holzbrücke, mit Resten mittelalterlicher Festungswerke (Zwinger, Basteien, Gräben, Türme). 
Barockes Rathaus (1728), 1945 zerstört, wiederaufgebaut.
Gotischer Markt- oder Fischbrunnen mit Pranger (1509). 
Widmannhaus, ehemaliges Franziskanerkloster (1561), Renaissanceportal, Stadtarchiv.
Keckenturm (um 1250), romanischer Adelsturm: Hällisch-Fränkisches Museum. Johanniterniederlassung (13. Jh.), Heimbacher Gasse 2. Gräterhaus (1605), Gelbinger Gasse 47. Heilig-Geist-Spital (14. Jh., neu erbaut 1731), am Spitalbach. Württembergische Hauptwache (1811). Kocherbrücken: Henkersbrücke aus Stein, zwei Archenbrücken: Sulfersteg (1728), Roter Steg (1740) mit Tortürmen. Lengefelder Tor (1160), Stadtmauer, drei Wehrtürme.
Neubau (1505), ehemaliges Magazin der Reichsstadt (Zeughaus, Fruchtkasten). Festsaal seit 1979. 
Evang. Stadtkirche Münster St. Michael, geweiht 1156 (romanischer Turm), gotisches Langhaus (um 1440), spätgotischer Chor (1494-1527). Reiche Innenausstattung. 54stufige Freitreppe (1507), alljährlich Freilichtspiele.
Haellisch-Fraenkisches Museum. Feuerwehrmuseum. 
Ostdeutsche Heimatstube. Kunsthalle Wuerth. Akkordeon- und Handharmonika-Museum.
Steinbach: Romanische Kirche St. Ägidius (1108), wiederholt umgestaltet.
Groß-Comburg: Ehemaliges Benediktinerkloster (1078). Ausgedehnte, burgartige Anlage mit romanischen Türmen und barockem Umbau. Stiftskirche St. Nikolaus: reiche Innenausstattung, romanische Kuntsschätze von internationalem Rang (Radleuchter, Antependium), Kapitelsaal, Josephskapelle und Wehrgang.
Klein-Comburg: Romanische Ägidiuskirche (1108). Basilika mit Querschiff und einschiffigem Chor. Kapuzinerniederlassung (1684) und Kloster (1713-1802), umgestaltet. 
Bibersfeld: Evang. Pfarrkirche (Kapelle St. Margaretha 1397 erwähnt). Neubau 1668, alter Turm. 
Eltershofen: Lustschlößchen (16. Jahrh.) in barocken Formen, anstelle ehemaliger Burg.
Evang. Filialkirche (Kapelle St. Maria Magdalena, 1422 erwähnt, so genannt 1520). Neubau 1769. 
Gailenkirchen: Evang. Pfarrkirche (1285 erwähnt,  genannt St. Maria 1487). Gotisches Schiff umgebaut 1929. Spätromanischer Chorturm mit gotischen Teilen. 
Wackershofen: Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen.
Gelbingen: Evang. Pfarrkirche (Kapelle zu den Heiligen Maria, beiden Johannes und Katharina, 1342). Gotische Pfarrkirche 1945 ausgebrannt (Brandbomben). Wieder aufgebaut 1949/50.
Erlach: Evang. Filialkirche (zum hl. Kreuz, 1376), ehemalige Wehrkirche (ummauerter Friedhof, Schießscharten, Tor von 1517). Gotischer Bau auf romanischer Grundlage. Apsis dem Turm vorgelagert. 
Sulzdorf: Evang. Pfarrkirche (Kapelle St. Margareta, 1504 erwähnt). Zerstört 1945, wieder aufgebaut 1949/50. 
Kath. Filialkirche zur hl. Theresia vom Kinde Jesu, Neubau 1960.
Tüngental: Evang. Pfarrkirche (zu Unserer Lieben Frau, 1491, Stiftung vermutlich 10. Jahrh.). Zerstört 1945. Wiederaufbau 1949 auf ergrabenen Fundamenten alter Kirche (1050) und Grundmauern älterer Kirche (vermutlich Karolingerzeit).
Wackershofen: 

STIMPFACH - SHA

Kath. Pfarrkirche St. Georg. Schiff (1764-1768 neu, an Stelle hochgotischer Kirche, 14. Jahrh.) mit Rokokoausstattung, Deckenmalereien. Hochaltar mit St. Georg. Zwei Seitenaltäre (Himmelfahrt Mariä, St. Josef.). Turm mit Zwiebelhaube. 
Rechenberg: Evang. Pfarrkirche (1619/20), Turmchoranlage mit  barocker Ausstattung., verzierte Kanzelwand. Deckengemälde. Grabdenkmäler (v. Berlichingen).
Schloß, zwei Bauzeiten: alter Bau mit gotischen Fenstern, erneuertem Fachwerkaufsatz (16. Jahrh.); neuer Bau (1571) mit Torbau, Achtecktürmchen.  Wappenstein, Inschrift. Eigentum des Jugendherbergsverbandes. 
Weipertshofen: Evang. Pfarrkirche St. Georg, spätgotisch, nach Zerstörungen 1671-1672 neu erbaut. Turm erhöht. Schiff nach 1872 neu erbaut. Turmchor mit spätgotischen Schnitzfiguren (St. Ottilie).

SULZBACH - LAUFEN - SHA

Laufen am Kocher: Mittelalterliche Kirche St: Peter (so 1520) im Tal 1819 abgebrochen.
Sulzbach am Kocher: Evang. Pfarrkirche St. Michael (1520), ursprünglich romanische Chorturmanlage, Langhaus (1754, 1896) angebaut. Inneres 1963 verändert, Fund von Fresken.  Standbilder (Schenk Johann III., 1608, und Gemahlin) aus ehemaliger Schenkenkapelle in Schmiedelfeld.
Schloßschmiedelfeld: Reste der Burganlage aus der Stauferzeit, ehemals Residenzschloß der Schenken von Limpurg. Abbruch 1832. Schloßkapelle (1594) profaniert 1837. Ringmauer mit Resten eines Tores (Stauferzeit), Portal (Renaissance). Nach Privatbesitz 1993 an Heimat- und Kulturverein. Nunmehr Kulturdenkmal. 
Heerberg: Evang. Pfarrkirche St. Maria, seit 1819 (ehemals Wallfahrtskirche, 15. Jahrh.), ehemals mit Zeitblom-Altar (1497/98). Im Nordturm Kapelle. Glocke (1497).
Kransberg: Ruine der spätromanischen Burg (14. Jahrh.), Reste der Schildmauer und  Mauer mit Kleebogenfries.

TAUBERBISCHOFSHEIM - MTK

Ehem. kurmainzisches Schloß, modern veränderte Gebäudegruppe (15./16. Jahrh.) mit Tauberfraenkischem Landschaftsmuseum.
Kath. Stadtpfarrkirche St. Martin. Neubau 1910 - 14. Einige alte Kunstwerke übernommen: den gotischen Marienaltar mit Schnitzarbeiten aus der Riemenschneider- Werkstatt; den barocken Heiligkreuzaltar (1761) mit Kopie des ehemaligen Grünwaldbildes, den Valentinsaltar (1756) aus der Barockzeit, den Annenaltar (1767), den Hochaltar, den Liobaaltar.  Im Chor das Sakramentshaus (1448). Romanischer St. Martin (14. Jahrh.) über Eingang zur Sakristei. In Portalvorhalle Kreuzigungsgruppe (1670). Madonna am Chorbogen (1450). Kreuzwegstationen (20. Jahrh.). Denkmäler (17. Jahrh.). Ölberg (um 1500). 
Dem Chor der Stadtpfarrkirche gegenüber die zweigeschossige Sebastianskapelle (1474, im Erdgeschoß ehemaliges Beinhaus ("Kerner"), Darstellung des jüngsten Gerichts (um 1480). Gedächtnisraum.
Die ehem. Peterskapelle, ein Bau der späten Gotik, 1584, im alten Friedhof.
Ehemaliges Franziskanerkloster, gegr. 1629. Kath. Kirche St. Lioba, 1656 anstelle ehemaliger Hospitalkirche erbaut, 1753 restauriert. Anschließende Klostergebäude nur zum Teil erhalten.
Kath. St. Bonifatius-Kirche (1964) in Form eines Zeltes.
Evang. Kirche, neugotisch (1895).
Beim Schloß großer Rundturm ("Türmersturm"), im Unterbau 13. Jahrh., der letzte Stadtturm.
Ehemaliger Riedernhof, dreiflügeliger Bau (1750); Haus des mainzischen Kaufherrn Bögner (1744-46) mit Portal über Freitreppe.
Jüdischer Friedhof (1876).
Dienstadt: Kath. Kirche St. Jakobus, Saalkirche. Chor (14. Jahrh.). Schiff (1782) erweitert 1965.
Distelhausen: Kath. Pfarrkirche St. Markus (1731-1738), nach Plänen von Balthasar Neumann. Drei Barockaltäre. Kanzel mit Figur (1745). Zwei barocke Bischofsfiguren. Holzgeschnitzte Madonna (1460) im Chor.
Gotische Wolfgangskapelle (1472) jenseits der Tauber.
Dittigheim: Kath. Pfarrkirche St. Veit, nach Plänen von Balthasar Neumann (1748-1752). Zwiebelturm. Decken- und Altarbilder (1750). Barockausstattung. 
Dittwar: Kath. Pfarrkirche St. Laurentius (1753-1755). Barockausstattung. Hochaltar (Bild Martyrium des St. Laurentius). 
Kath. Kreuzwegkapelle (1660), seit Beginn der Wallfahrt zum Heiligen Kreuz. Zweite Kapelle (Einsiedelei) von 1713. Kreuzwegstationen.
Hochhausen: Kath. Pfarrkirche St. Pankratius (1962). Zwiebelturm. Farbfenster.
Jüdischer Friedhof (1876).
Impfingen: Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus. Turm im Untergeschoß 13. Jahrh. Langhaus (1701), erweitert 1900. Im Chor Ausmalung (16. Jahrh.). Barockaltäre (1750).

UNTERMÜNKHEIM - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Kilian (1788). Romanische und gotische Teile im Chorturm, spätgotische Wandtabernakel, Ausmalung von Johann Michael Rößler. Klassizistische Grabstein. Tor der alten Kirchhofummauerung. 
Roeßler-Museum - Bemalte Moebel des 18. und 19. Jahrhunderts.
Senftenschlößchen, einfacher Steinbau (1515).
Lindenhof: ehemals Schloß, Muschelaufsätze, hoher Giebel. 
Geyersburg: Ruine, Turm (14. Jahrh.), 1903 restauriert.
Sulburg: Ruine (16. Jahrh. zerstört). 
Enslingen: Evang. Pfarrkirche St. Briccius. Schiff 1738, 1845 erweitert. Gotischer Turmchor, romanischer Chorbogen. Malereien (Evangelistensymbole, zehn Jungfrauen). Gotisches Wandtabernakel (Christuskopf). Kanzel (1577). 
Übrigshausen: Evang. Kirche (St. Martin ?). Erbaut 1515, erweitert 1811. Spätgotisches Tabernakel. Runder Chorbogen. 

VELLBERG - SHA

Mittelalterliche Befestigungsanlagen mit  Stadtkern "Städtle":  Stadtmauer mit Toren, Türmen, Bastionen und unterirdischen Wehrgängen (15./16. Jahrh.). Alte Festungsanlage 1493-99, teilweise zerstört 1523, wiederhergestellt 1543-46. Torturm (15. Jahrh., Städtlesturm, "Hochzeitsturm"), Städtlesbrunnen (1720), Amtshaus (16. Jahrh.), Pömpelestor. Fachwerkgebäude.
Renaissanceschloß, hoher Bruchsteinbau mit Staffelgiebeln, Jagdsaal mit Fresken, gotische Schloßkapelle (Freskenzyklus, 1549). Im Schloß Rathaus und Hotel.
Natur- und Heimatmuseum, Schloß, mittelalterliche Trutzfeste.
Stöckenburg: Evang. Pfarrkirche St. Martin (15. Jahrh.) im Bereich abgegangener Burg. Gotischer Chorbau (1435), Langhaus (1560, 1800 erweitert). Hochaltar, Herrschaftsloge, Wand- und Deckenmalereien. Spätgotischer Flügelaltar mit Plastikgruppe St. Martin aus der Riemenschneiderschule. Zahlreiche Grabdenkmäler der Herren von Vellberg (1400 bis 1599)
Großaltdorf: Evang. Pfarrkirche (erste erwähnung 1285; St. Michael 1489, St. Sebastian  und St. Margareta 1513). Neubau 1835, zerstört 1945. Wiederaufbau durch Walter Zoller. 
Lorenzenzimmern: Evang. Kirche St. Laurentius (Kapelle 1410). Neubau 1840 (Schiff, Turmachteck). Bauinschrift am Turm 1564. Grabsteine für Pfarrer. Spätgotischer Altarschrein mit Statuen im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall. 

WALDENBURG - HOK

Mittelalterliche Stadtbefestigung mit Schloß und Stauferturm (höchster Aussichtspunkt Hohenlohes). 
Ehemalige Burg (um 1200, im 14. Jahrh. ausgebaut), im 16. Jahrh. umgestaltet zum Residenzschloß, Umbauten im 17. Jahrh. (Georg Kern, Heinrich Schickhardt). Neue Wohnflügel 1732/39, Nordostflügel abgetragen. Zerstörung 1945, in alter Form wieder aufgebaut bis 1963. Schloß unregelmäßiges Dreieck. Von alter Burg Fundamente (Ummauerung), Bergfried (Mändlesturm).  Privatbesitz Fürsten HohenloheWaldenburgSchillingsfürst. Siegelmuseum.
Schloßkirche Mariä unbefleckte Empfängnis (Burgkapelle 1487 genannt, abgebrochen  und Neubau 1781/82), einschiffig, flachgedeckt. Ausstattung spätes Rokoko (1783), Altäre von Dornacher. 
Evang. Stadtkirche (Kapelle 1562 erweitert). Hallenkirche der späten Gotik (1589-1594), Ornamentik der Renaissance. Innenausstattung von 1717. Grabdenkmäler (Epitaph Philipp von Hohenlohe, † 1679, und Gemahlin). Hochaltar,  im Altaraufsatz Darstellung des Augsburger Bekenntnisses.
Hohenloher Urweltmuseum.
Goldbach: Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Klosters, Reste der 1391 erwähnten profanierten Kapelle St. Laurentius. 

WALLHAUSEN - SHA

Evang. Pfarrkirche St. Veit, Neubau von 1852 (Pflüger) mit gotischem Turmchor. Chorgemälde seit Neugestaltung 1952. Renovierung 1974. Ummauerter Kirchhof.
Schainbach: Evang. Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä., romanische Chorturmkirche, 1721 umgebaut, spätbarocke Stukkatur. Spätgotischer Flügelaltar (um 1500), Muttergottes auf Mondsichel, Reliefbilder. Spätbarocker Taufständer, Kanzel. Grabdenkmäler (v. Seckendorff).
Hengstfeld: Evang. Pfarrkirche St. Lambert (bezeugt 1399). Kirche 1547 zerstört. Nachfolgebau  durch Neubau ersetzt (1837), 1867 verändert. Ostchorturm, unterer Teil wiederhergestellt (1969-1970). Turm 1901 erhöht (46 m). Grabstein (Pfarrer Mützel, Chronist 1769). 
Abgegangen Burg des Ortsadels, 1449 zerstört. Teile des Grabens. Gebäude vom ehemaligen Rittergut. 
Michelbach an der Lücke: Evang. Pfarrkirche, Neubau von 1726. Erneuerung 1968, Anbau eines Gemeindesaales.
Ehemaliges Schloß (1709) an Stelle alter Wasserburg. Rechteckbau mit Mansarddach. Innenhof. Runder Turm bei Toreinfahrt. Graben. 
Synagoge (1757).

WEIKERSHEIM - MTK

Renaissance-Schloß mit Schloß-Museum. Erbaut um 1600, vollendet 1708-1732.  Bergfried (12. Jahrh.). Innenausstattung von Renaissance bis Barock und Rokoko. Rittersaal um 1600) mit Stuckdekoration. Zweigeschossige Schloßkapelle, Emporenreliefs. Barockgarten mit Steinfiguren (mythologische Skulpturen, Zwergenbalustrade), Orangerie.
Evang. Stadtkirche St. Georg (1340), dreischiffige Hallenkirche, spägotischer Bau (1414-1425), Netzgewölbe, oberer Teil des Westturms und beide Chortürme 1617. Unter der Empore altes Tympanon des Westportals (1419) mit Stifterfiguren. Renaissancekanzel, zwei Altäre (um 1600, 1618). Im mauerwerk Teile eines Rundbogenfrieses (12. Jahrh.). Taufstein (14. Jahrh.) im Chor. An einem Pfeiler Epitaph in gebranntem Ton (Herzog Heinz von Sachsen-Lüneburg, sogenanntes "Prinzle" (1437).
Marktplatz mit ehemaligen Amtshäusern (Barockzeit), gegen Schloß Bedienstetenwohnungen. Brunnen von Andreas Sommer (1768).
Ehemaliges Kornhaus (16. jahrh.), jetzt Tauberlaender Dorfmuseum. 
Kath. Stadtpfarrkirche zum kostbaren Blut (1962). Gotische Madonna (um 1500) auf Nebenaltar. 
Forstmuseum im Hochwildpark Karlsberg.
Sternwarte auf dem Karlsberg. Weikersheimer Planetenweg, 6 km langer Wanderweg. 
Jüdischer Friedhof (1730).
Elpersheim: Evang. Pfarrkirche St. Nikolaus (1341 bezeugt, St. Georg 1460). Spätromanischer Turmchor. Schiff neugotisch.
Laudenbach: Kath. Pfarrkirche St. Margareta (1895-1896). Turmchor mit Netzgewölbe, Fresken der Evangelistensymbole (16. Jahrh.). Barockfiguren. Kreuzwegstationen. Drei Denkmäler (u.a. Katharina von Finsterlohe, 1400.).
Bergkirche "Zur Schmerzhaften Muttergottes" (Wallfahtskirche).
Langhaus im Juliusstil (1642), gotischer Chor (1412). Drei gotische Portale.  Im neugotischen Altar Wallfahrts-Vesperbild (um 1410). Flügelbilder um 1600. Seitenaltäre. Ölbergszene über Portal. Vier Figuren (Anbetung der Könige, Riemenschneiderschule zugeschrieben). 
Nassau: Evang. Kirche St. Bartholomäus (1293 genannt). Chorturmkirche (13. Jahrh.), spätromanischer Turm. Chor mit Kreuzrippengewölbe, Widderkopf und Teufelsfratze. Hochgotische Fresken (um 1300/1310). Schiff wiederholt ungestaltet, 1894 neuromanisch. 
Neubronn: Evang. Kirche (1251, St. Georg 1757) spätromanische Chorturmkirche (1220). Romanisches Portal. Sakramentshäuschen (1450). Reste gotischer Wandmalereien im Chor. 
Schäftersheim: Evang. Pfarrkirche St. Nikolaus. Teilweise spätromanische Anlage. Turmchor mit frühgotischen Fresken (1280). Gemaltes Sakramentshäuschen. Im Langhaus spätgotische Fresken (1470).
Ehemaliger Wirtschaftshof an der "Romantischen Straße", Rest des 1220 gegründeten, im Bauernkrieg 1525 zerstörten Frauenklosters St. Marien (1261) der Prämonstratenserinnen.

WEISSBACH - HOK

Evang. Kirche, ehemals  St. Maria und St. Petrus (1394), Chorturmkirche, um 1500 und 1709 verändert. Im Langhaus Wandmalereien (um 1380-1400).
Kath. Kirche St. Bonifatius. Fertigbaukirche (1970). Spätgotisches Kreuz, barocke Figur, Kreuzwegstationen (1970).
Schlößle, ehemalige fürstliche Saline. 
Crispenhofen: Evang. Pfarrkirche St. Georg und Mauritius (1344), Westturm, Saal 1525/26 vergrößert. Kreuz von J. A. Sommer.

WERBACH - MTK

Kath. Pfarrkirche St. Martin (1842), neuromanischer Sandsteinbau, Dachreiter. Farbfenster.
Kath. Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunnen. Neugotischer Schnitzaltar (um 1900). Graffito.
Brunntal: Kath. Pfarrkirche (1818-1821). Altar mit gemalter Kreuzigung. 
Gamburg: In Spornlage Burg mit doppeltem Bering. Bergfried (12./13. Jahrh.)
Kath. Pfarrkirche St. Martin, neugotisch (1897). Muttergottesfigur (1490).
Niklashausen: Evang. Pfarrkirche (1518/19),  spätgotisch mit  polygonalem Chor, älterer Chorseitenturm (1476), neugotischer Ausbau (1857).
Wenkheim: Evang. Kirche (1792).
Kath. Pfarrkirche St. Maria (1823), neugotisch.
Jüdischer Friedhof (17. Jahrh.).
Werbachhausen: Kath. Pfarrkirche St. Laurentius (Pfarrei 1326). Kirche errichtet 1716, erweitert 1893. Ummauerter Friedhof.

WERTHEIM - MTK

Historische Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Spitzer Turm (wohl 13. Jh., erhöht im 15. Jh.), Wach- und Aussichtsturm, zeitweise auch Gefängnis. Engelsbrunnen, eine von Mathias Vogel 1574 erbaute Renaissanceanlage.
Haus “Zu den Vier Gekrönten”, Fachwerkhaus aus dem 16. Jh., 1998/99 saniert, als Erweiterung zum Grafschaftsmuseum genutzt. 
GrafschaftsMuseum und Otto-Modersohn-Kabinett im Alten Rathaus.
Evang. Stadtkirche (1383/84), Neubau auf romanischem Vorgängerbau als dreischiffige, flachgedeckte Pfeilerbasilika. Gewölbter Chor. Grabdenkmäler der Grafen von Wertheim und Löwenstein. "Bettlade", Hochgrab Ludwigs II. von Löwenstein und Gemahlin (1614-1618 von Michael Kern).
Kilianskapelle, 1472 begonnene spätgotische Doppelkapelle.
Marienkapelle, die nach 1447 anstelle einer Judenschule (Synagoge) errichtet wurde.
Bronnbacher Klosterhof, ehemals fürstliche Hofhaltung, an deren Stelle sich im 13. Jh. der Hof des Klosters Bronnbach befand, bis 1781 Sitz der katholischen Linie des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim, 1971 durch die Stadt Wertheim angekauft und seit 1991 Sitz der Stadtverwaltung. Portal (1749).
Kath. Kirche St. Venantius, neugotisch (1842).
Glasmuseum.
Jüdischer Friedhof (genehmigt 1406), bis heute unversehrt, galt als “einer der ältesten im Reich”, mit älteren Steinen als der berühmte Prager Judenfriedhof.
Wertheimer Burg, staufische Anlage aus dem frühen 13. Jh., im 15. und 16. Jh. erweitert. Hauptburg, Vorburg, Außenburg. Ruine einer der größten Steinburgen Süddeutschlands. 
Bettingen: Evang. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (1283, 1342). Kirche von 1858.
Dertingen: Evang. Pfarrkirche (vor 1530). Chorturmkirche mit romanischem Turm, hochgotisches Langhaus. Geschnitzter Flügelaltar (um 1500). Befestigter Kirchhof.
Kath. Filialkirche Maria Rosenkranzkönigin (1952). 
Dietenhan: Evang. Filialkirche (1937).
Dörlesberg: Kath. Pfarrkirche St. Dorothea (1289 Kapelle). Bronnbacher Barock, Saal mit polygonalem Chor, vergrößert 1910. Reiche Ausstattung (18. Jahrh.).
Grünenwört: Evang. Friedenskirche (1968), Betonskelettbau auf rhombischem Grundriß. 
Höhefeld: Evang. Filialkirche, Neubau 1892.
Kembach: Evang. Kirche , gotischer Chor (13. Jahrh.), Schiff (1732). Ehemals befestigter Kirchhof.
Lindelbach: Evang. Filialkirche, Neubau 1719. Romanischer Taufstein. (Zwei Flügelaltäre 1920 an das Landesmuseum Karlsruhe.)
Mondfeld: Kath. Kirche St. Martin. Vorgängerbau (16. Jahrh.) als Querschiff, 1887.
Nassig: Kirche St. Michael, erwähnt 1359. Auferstehungskirche (1858/1948), neugotisch.
Reicholzheim: Kath. Kirche (1713), dörfliches Barock (1178 Pfarrei, St. Georg),  Chorseitenturm, Ausstattung Mitte 18. Jahrh.
Sachsenhausen: Evang. Kirche (1877), neugotisch. (Eigene Pfarrkirche 1297.)
Sonderriet: Friedenskirche (1953).
Urphar: Evang. Kirche (1325 Pfarrei St. Jakobus, 1446 Maria, Jakobus, Valentin, Leonhard, Katharina). Erster Kapellenbau 1297. Wallfahrtsprivilegien. Flachgedeckter Chorturm mit romanischer Apsis (gotische Fenster). Langhaus (um 1297). Mittelalterliches Gestühl, Emporen 18. Jahrh. Bei Restaurierung 1951/53 Fresken im Chorgewölbe und an Südwand (um 1300), an Nordwand (um 1340) freigelegt. Kruzifix (13. Jahrh.). Kirche vollständig von befestigtem Kirchhof umgeben. 
Waldenhausen: Evang. Kirche (1317 Pfarrsitz). Romanischer Chorturm, Fachwerkaufsatz, gotische Einwölbung. Fresken. Schiff 18. Jahrh., erneuert 1968. Glasfenster (1965).
Bestenheid: Evang. Kirche. 11 Glasfenster von Prof. Crodel (1957).
Kath. Kirche St. Elisabeth (1953/54).
Bronnbach: Ehemalige Zisterzienserabtei (Archivverbund Wertheim). 
Kirche (begonnen 1157), spätromanischer Kirchenbau (1222 geweiht). Dreischiffiges Langhaus. Kreuzgratgewölbe ohne Gurte. Dachreiter. Innenausstattung: Kreuzaltar (1671) in Renaissance. Seitenaltäre, Kanzel, Hochaltar barock. Altarblätter von O. Ongher (1670, 1704).  Chorgestühl (1778). Romanischer Kapitelsaal, barocker Josefssaal, Kreuzgang spätromanisch und  gotisch. Grabdenkmäler in Kirche und Kreuzgang.
Eichel: Evang. Pfarrkirche (Wehrkirche), romanisch im ummauerten Friedhof. Tympanon über Nordeingang. 
Kath. Kirche St. Lioba (1968). Graffito.
Dertingen: Evang. Kirche (Wehrkirche), Chorturmkirche mit romanischem Turm, hochgotisches Langhaus. Geschnitzter Flügelaltar (1500). Befestigter Friedhof. 
Dörlesberg: Kath. Pfarrkirche St. Dorothea (1721), erweitert 1911. Barocke Innenausstattung (1725). 
Reicholzheim: Kath. Pfarrkirche St. Georg (1673), barocke Ausstattung. 
14 Sühnekreuze auf Anhöhe (sogenanntes größtes "Sühnekreuznest" Deutschlands).
Wartberg: Ökumenisches Kirchenzentrum (1978). Glasfenster.

WITTIGHAUSEN - MTK

Oberwittighausen: Kath. Kirche St. Ägidius (18. Jahrh.). Barocke Ausstattung.
Kath. Sigismundkapelle, altes Wasserheiligtum. Ehemals Wallfahrtsort. Zentralbau (ähnlich Grünsfeldhausen). Oktogon mit gewölbtem Choranbau (13. Jahrh.). Romanischer Blockaltar. Renaissancealtar (1650), Figuren (St. Sigismund, Wendelin, Valentin). Spätgotische Madonna. Denkmal (13. Jahrh.): Kreuzritter oder Mönche. Wandmalerei (Patron der Kirche, Jüngstes Gericht, um 1650). Tympanon. Portal (zwölf Halbsäulen). Tür von 1974.
Poppenhausen: Kath. Kirche St. Martin (13. Jahrh.), wiederholt verändert. Lateinische Stiftungsinschrift.
Unterwitttighausen: Kath. Kirche zu Allerheiligen (1739) nach Plänen von Balthasar Neumann. Wiederholt erneuert. Drei Altäre (Rokoko), Beichtstuhl (Zopfstil).
Vilchband: Kath. Pfarrkirche St. Gumbert und Regiswindis (1753). Schnitzaltäre (Rokoko).

WOLPERTSHAUSEN - SHA

Cröffelbach: Evang. Kirche (St. Ulrich ?), Chorturm. Altarschrein (um 1500) mit Figuren: St. Lorenz, Ulrich, Stephanus. 
Haßfelden: Evang. Kirche St. Michael, Chorturm (13. Jahrh.), Kirchenschiff neu 1701. Ölbild (1699). Ummauerter Kirchhof.
Hörlebach: Landturm (1587 über älterem Teil errichteter Steinbau), Überrest der Haller Landheeg (letzter der  vier Landtürme). 
Reinsberg: Evang. Pfarrkirche St. Peter und Paul (1230), um 1780 erweitert durch Querhaus. 1945 schwer zerstört, Wiederherstellung bis 1950. Turmchor. Grabmal Johann Herold (1509-1562, Haller Chronist) und Ehefrau Lucia, geb. Seibot.
Unterscheffach: Evang. Kapelle (11. Jahrh., 1421 erwähnt). Romanischer Triumphbogen. Turmchor spätgotisch (um 1470). Kapelle 1841-1971 profaniert. Tabernakelnische, bemalte Westempore mit Wappen. (Vermutlich Burgkapelle der abgegangenen Burg Unterscheffach.)

ZWEIFLINGEN - HOK

Evang. Kirche St.  Nikolaus. Schiff erneuert (1858). Romanischer Chor mit Fresken, freigelegt 1962.
Pfahlbach: Limes, "Pfahldöbel" genannt..
Friedrichsruhe: Tiergarten mit Jagdhaus, Wirtschaftshof (1612). Nach Verwüstung Wiederherstellung ab 1651. Jagdschloß (1712/17), Bruchsteinbau, Gauben, Volutengiebel über der Mitte. (Privatbesitz Fürsten Hohenlohe-Öhringen). Ein Wirtschfatsgebäude im Park Waldhotel seit 1953.
Orendelsall: Evang. Kirche St. Kilian. Romanische Chorturmanlage, Schiff neu 1672, erweitert 1728. Neubau 1791. Turmchor (um 1150). Wandmalereien (1460-1480) mit Evangelistensymbolen. Frühklassizistischer Kanzelaltar (1791-1793). Kanzelbilder von Hofmaler Schillinger (Öhringen). (Eine der ältesten Kirchen des Landkreises.)
Tiefensall: Filialkapelle St. Martin (1499). Romanischer Chor, Fresken (14. Jahrh.) restauriert 1950. 

ROTHENBURG OB DER TAUBER - AN

Rathaus, drei Stilepochen: gotischer Bau (1250) mit Glockenturm, Kaisersaal; Renaissancebau (1572-1578) mit Treppenturm, Erker; im Barockstil Arkadengang (1681). Lichthof mit Renaissanceportal. Historiengewoelbe mit Staatsverlies.
Ratsherrentrinkstube, Meistertrunk-Uhr (Szenen mit Tilly und Altbürgermeister Nusch).
Puppen- und Spielzeugmuseum - Katharina Engels. Deutsches Weihnachtsmuseum.
Burgtor, ältester Torturm (12. Jahrh.). Zugang zum Burggarten, Parkanlage über dem Taubertal mit Resten der durch Erdbeben (1356) zerstörten Burg. Mittelalterliches Kriminalmuseum.
Stadtmauer, Mauerring (13. Jahrh.) um die Altstadt, teilweise begehbar (Aufgänge: am Galgentor, Rödertor). Stadtbefestigung - Schaeferskirche.
Basteien, Befestigungen am Klingentor, Rödertor, Kobolzeller Tor. Spitalbastei (16. Jahrh.) mit sieben Toren, Zugbrücke, Fallgitter, Wallgang. Reichsstadtmuseum im Dominikanerkloster.
Zahlreiche Patrzierhäuser in der Herrengasse (Jagstheimerhaus, Staudtsches Haus), in der Oberen Schmiedgasse Baumeisterhaus (Renaissancefassade). Innenhöfe.
St. Jakobskirche. Gotische Kirche (um 1400). Hauptaltar (Zwölfbotenaltar), Gemälde von Friedrich Herlin, auf Westempore Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider.
Franziskanerkirche. Frühgotische Basilika (1309 geweiht. Kirche des Bettelordens der Franziskaner. Grabdenkmäler (15./16. Jahrh.).
Dominikanerinnenkloster (Kloster von 1265 bis 1525). (Reichsstadtmuseum)
Alt-Rothenburger Handwerkerhaus.
Topplerschloeßchen im Taubertal.
Detwang: Evang. Kirche St. Peter und Paul. Im Mauerkern romanische Kirche, Chorturm, drei gotische Arkaden. Kreuzaltar (um 1515) von Tilman Riemenschneider (seit 1653 hier). 

SCHILLINGSFÜRST - AN

Schloß (1708-1750),  dreigeschossiger Bau mit Nord- und Süd-Flügel. Fassade durch Pilaster und Mittelrisalite gegliedert. Zwei Wallgräben. Renovierung 1973/81. Neugotische Gruftkapelle (1892). Brücke zum Ehrenhof mit Schilderhäuschen, Hofgitter (18. Jahrh.). Hofgarten (18. Jahrh.). Phönix-Denkmal (hohenlohischer Wappenspruch: "Ex flammis orior").
Schloßmuseum mit Falknerei.
Kath. Pfarrkirche Kreuzerhöhung (Kirche der Franziskaner, 1683 geweiht, 1726 erweitert). Enschiffige Anlage mit Polygonchor. Ausstattung um 1700 (Kanzel, Altäre), Orgel um 1728. Epitaphien. Gruftkirche der Grafen/Fürsten von Hohenlohe.
Evang. Pfarrkirche, St. Kilian, neu erbaut 1823-1825. Einschiffige Anlage mit Ostturm (Markgrafentypus).

RÖTTINGEN - WÜ

Rathaus (um 1750), dreigeschossiger Bau mit Mansarde und Dachreiter (Glockentürmchen). Fachwerkhäuser (17. / 18. Jahrh.)
Stadtbefestigung (13.-14. Jahrh.). Drei Wehrtürme. 
Kath. Pfarrkirche (13,. Jahrh.), spätromanisches Langhaus, Änderungen um 1606. Romanischer Turm. Hochaltar (um 1780), Seitenaltäre und Kanzel (um 1660). Zahlreiche Grabsteine ( u. a. Petronella Truchsessin von Baldersheim, 1414). Ölberg (18. Jahrh.). 
Ehemalige Karnerkapelle St. Elisabeth (Paramentenkammer). Tonnengewölbter Saalbau, frühgotisch (13. Jahrh.).
Spitalgebäude mit Volutengiebel (Echter-Zeit). Kath. Spitalkirche St. Peter und Paul (1614/15). Altar mit Madonna (um 1470).
Kath. Kapelle St. Georg, Friedhofkapelle (1588-1595). Barockaltar (1680). Spätgotische Madonna (um 1480). 
Ehemalige Burg Brattenstein (Reste des 13. Jahrh.), wiederholt umgebaut. Dreigeschossiger Fruchtspeicher. Kleines Weinbau-Museum im Bacchuskeller.
Aufstetten: Kath. Kirche St. Johannes Baptist (1491), nach Plänen von Balthasar Neumann. Turm 1932 angebaut.
Strüth: Kath. Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk (1742).

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SEHENSWERTES II

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